Das Buch "Sein statt Haben" - Entwurf Vorwort und Kapitel 1



zurück

Vorwort

nach oben

Dieses Buch musste geschrieben werden, nachdem der Autor über sechs Jahrzehnte zwei Gesellschaftsformen aktiv kennen lernen durfte, durch einen schweren Schlaganfall aus dem Alltag gerissen wurde und zur Besinnung kommen musste. Die Erkrankung war eine schmerzliche Erfahrung, welche nur einen Wunsch hervorbrachte: Niemand sollte Derartiges erfahren müssen. In den Wirrungen und Irrungen dieser Tage, geprägt von Krankenhaus und Rehabilitationsklinik, nach dem ein Buch halten und lesen wieder möglich wurde, hat neben meiner Frau ein dem Autor angenehmer Bekannter mit Zuhören sowie mit Rat und Tat geholfen. Das abhanden gekommene Selbstbewusstsein, den unermüdlichen Willen mit der neuen Situation umgehen zu lernen, wurde dem Autor wiedergegeben. Das Buch von Erich Fromm "Haben oder Sein", Ausgabe 1979 im Taschenbuchverlag München, ISBN 3-421-01734-4 konnte der Autor schon einmal lesen, dieses Mal aber mit der dem Buch gebührenden Intensität. Mit der kürzlich erlebten Krankheit mit dem ganz konkreten Gedanken, jetzt ist das Ende der Lebenszeit gegeben, analysierten dabei die Gedanken das bisherige Leben. Dem Autor reifte der Gedanke, eine Weiterbetrachtung zu dem Buch von Erich Fromm zu schreiben.

In dieser Absicht hat der Autor bewusst auf theoretische Analysen der Zeit zum Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts verzichtet. Wichtiger erschien dem Autor einen friedlichen Weg der Menschheit vom "Haben" zum "Sein" aufzuzeigen. Das "Sein" der Menschheit, einem Leben in und mit der Natur sowie unter Wahrung seiner Errungenschaften und dem historisch Wertvollem ist das erhabene Ziel dieses Buches. Das "Sein" mit der Schaffung von Instrumenten einer Gemeinschaft im "Sein" gestaltbar und erlebbar darzustellen ist das weitere Ziel des Autors. Die Heimat Deutschland nimmt eine zentrale Rolle ein.

Viele Philosophen, Schriftsteller, Gesellschaftswissenschaftler, auch Erich Fromm, haben eine Gesellschaft im "Sein" beschrieben bzw. dieses Thema betrachtet. Bei der Erarbeitung der einzelnen Textbausteine hat sich der Autor immer wieder die Frage gestellt: Warum leben wir trotz Klimawandel, Wirtschafts- und Bankenkrise, Kriege rund um den Erdball u.v.m. noch immer in einer Gesellschaft des "Haben"?  Was könnten die Antworten sein?

Die philosophischen Betrachtungen der obengenannten Autoren umfassen nicht die Natur mit den Menschen in seiner Gesamtheit. Es werden nur die Aspekte betrachtet und analysiert, welche dem jeweiligen Autor mit den ihm umgebenden Lebensbedingungen von Menschen in seiner Zeit bewegt.

  • Es werden für die Betrachtungen und Darstellungen einer Gesellschaft des "Sein" bereits bekannte, aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Begriffe durch obengenannte Autoren verwendet. Dadurch kommt es bei dem Leser praktisch automatisch zu Vergleichen mit seiner gegenwärtigen Situation in der Gesellschaft. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein Negieren des Formulierten, oft mit plakativen Aussagen. Es ist daher dringend erforderlich für das neuartige Leben im "Sein" auch eine völlig neue Begriffswelt zu schaffen.

  • Es fehlt an einer strukturellen Formulierung der neuen Begriffswelt zum Verständnis für alle Menschen. Nach den drei stichpunktartigen Satzelementen wird in diesem Buch dazu vorgegangen:

    • Grundsatz
      Das Leben in der Natur mit Menschen in der Gemeinschaft. Herleiten der Grundsatzelemente zu Existenz und Lebensform des Menschen in Natur. Entwurf einer Verfassung des "Sein" mit vollkommen neuen Begriffen ohne verwenden gängiger, vor allem vieldeutiger juristischer Begriffe. Für Deutschland Herstellen einer souveränen deutschen Nation.

    • Grobsatz
      Hinführen, herleiten und definieren der neuen Begriffe. Ausformulieren von Aspekten des Grundsätzlichen.

    • Feinsatz
      Entwürfe zu Gesetzen, abgeleitet aus und nach dem obengenannten Grundsatz sowie bestehender Gesetze. Für eine deutsche Nation sind dabei die bestehenden Gesetze vor dem 1. August 1914 die Basis.

Besonders mit dem Beschäftigen eines Entwurfes zur Verfassung der vereinten beiden deutschen Gesellschaftsformen aus dem Jahr 1994 vervollständigte sich für den Autor das "Bild des Sein". Es wurde das strukturelle Beschreiben der Grundlagen zum Hinführen vom "Haben" zum "Sein" sichtbar. Der wichtigste Aspekt für alle Betrachtungen ist dabei, ALLE Menschen sind es wert mitgenommen zu werden. Alle Menschen haben die Wahlmöglichkeit, die Gedanken des "Sein" für sich selbst zu verinnerlichen, ihren Kindern eine friedvolle und bunte, sowie sichere Perspektive zu geben. Oder es lieber beim gewohnten Alltag, mit Banken- und Wirtschaftskrisen usw. zu belassen.

Recht herzlicher Dank gilt meiner Frau, die neben dem kritischen Blick auf die Manuskripte, mich liebevoll pflegte. Als eine weitere wichtige Person ist mein Freund Erdmann Knösel zu nennen, welcher nicht müde wurde meine fachlichen Unzulänglichkeiten erhellend zu vervollständigen oder zu korrigieren half. Seine Anregungen und Hinweise sind immer Anlass gewesen, noch tiefgründiger ein Thema zu analysieren und zu betrachten. In vielen Gesprächen, mit Personen von unterschiedlichster Biographie geprägt, konnte mancher komplizierter Aspekt deutlicher herausgearbeitet und das Manuskript bereichert werden.

zurück

1. ALLE Menschen sind es wert ... im "Sein" zu leben

nach oben

Die Entwicklung der menschlichen Gemeinschaften mit Ihren Gesellschaftsformen, geprägt von klimatischen, geographischen, religiösen und weltanschaulichen Rahmenbedingungen, haben die Gemeinschaften zu dem entwickelt was diese auch noch heute darstellen: Geprägt vom "Haben" - dem Besitz, der dominierenden Gesellschaftsformen und dem "Besitz" von materiellen Werten, gleich welcher Sache ohne dass diese vom Besitzer selbst genutzt werden. Der Mensch selbst verkommt zur Ware, was die gegenwärtige Diskussionsrunde – 2014 - zur "Sterbehilfe" wieder eindrucksvoll belegt. Die Maxime "schneller, höher, weiter" ist wider die Natur, gegen diese mittelbar und unmittelbar gerichtet. Und damit ist sie auch gegen den Menschen gerichtet. Jedes Formulieren des "Sein" mit Begriffen des "Haben" erlaubt sofort dem Menschen ein vergleichen und abwägen des "Sein" mit dem "Haben". Außer endlosen Debatten, Zerwürfnissen bis zu diktatorischen Erscheinungen wird sich daraus nichts ergeben. Daraus kann nur geschlussfolgert werden, dass bei dem Formulieren des "Sein" vollkommen neue Begriffe zu verwenden sind, wie das im Vorwort bereits ausführlich erläutert wurde.

Auf dem Weg zum "Sein" sind ALLE Menschen mitzunehmen. Eine große Anzahl von Menschen ist im "Haben" religiös orientiert. Das ist für den einzelnen Menschen wertvoll, gibt es ihm seelischen Halt, besonders in schwierigen Lebenssituationen und zu seinem Umfeld. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Menschheit zu unserem Naturversum sind im Laufe der Jahrtausende, durch den Menschen selbst, immer umfangreicher und tiefgründiger geworden. Die wesentlichsten Grundlagen des Lebens haben sich aber nicht verändert. Dazu gehören die Ernährung, die Hygiene, die Fortpflanzung und die Evolution des Menschen zum heutigen "Homo Sapiens Sapiens". Unmittelbar mit der Evolution des Menschen entstand die Religiosität für den Menschen. Dinge, die für den Menschen nicht erklärbar sind werden mit etwas nicht Sichtbarem, z.B. mit Gott, gedeutet und begrifflich gefasst. Die dabei sehr unterschiedlichen Interpretationen dieser Deutung werden zusammengefasst mit Religiosität dargestellt. Religiosität ist eng verbunden mit der Schöpfungsgeschichte des Menschen.

Zur Schöpfungsgeschichte des Menschen gibt es die zwei grundlegenden verschiedenen Auffassungen. Es gibt eine Interpretation mit dem idealistischen Grundgedanken und eine Interpretation mit dem materialistischen Grundgedanken. Beide Grundgedanken sollen in diesem Buch kurz angerissen werden. Da, wie oben bereits erwähnt, sehr viele Menschen sich dem religiös idealistischen Grundgedanken verwachsen fühlen soll an dieser Stelle mit diesem idealistischen Grundgedanken begonnen werden.

Die Schöpfungsgeschichte nach dem 1. Buch Mose beschreibt die Schaffenskraft Gottes in sieben Tagen. Die Schöpfungsgeschichte und neuere Erkenntnisse vereint betrachtet erlaubt die idealistische Schöpfungsgeschichte fortzuschreiben.

Mit dem am 6. Tag seiner Schöpfung durch Gott geschaffenen Menschen und dem Wunsch Gottes folgend sich zu mehren, schuf er die Gemeinschaft der Menschen. Im Laufe der Jahrtausende entwickelten sich der Mensch und seine Gesellschaft weiter und es verinnerlichte sich im Menschen der von einem Menschen selbst formulierte Satz aus,

"DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS" (BIB000):

"Jedem, der hat wird gegeben werden und er wird Überfluss haben; von dem aber der nicht hat, von dem wird selbst das was er hat, weggenommen werden." - Auszug aus Bibel Matthäus 25,29 (BIB001).

Dazu erläutert Adolf Küpfer (Quelle: A. Küpfer - 700 Fragen und Antworten, Frage Nr. 684):"Der in diesem Vers enthaltene Grundsatz ist von größter Wichtigkeit. Wenn wir durch die Gnade Gottes die Wahrheit, die in Christus Jeschua ist, angenommen haben, denn gehören wir zu denjenigen, welche "haben". Wenn aber jemand Kenntnis der Wahrheit hat, aber dieselbe nicht in einem wahren Herzensglauben verwirklicht, dann wird er früher oder später die Erkenntnis verlieren, weil Gott sie ihm wegnimmt. Wenn die Wahrheit wirklich in mein Herz eindringt, demütigt sie mich, weil sie all das Böse meines Herzens aufdeckt. Eine bloße Erkenntnis aber, die das Gewissen nicht berührt, bläht auf. Ja, es kann dahin kommen, dass man sogar die Wahrheit, welche man einmal bekannt hat, verleugnet und schließlich ein Feind derselben wird."

"Wahrheit" – was wird hier formuliert? Im Duden steht zu "Wahrheit" (DUD001):

  • das Wahrsein; die Übereinstimmung einer Aussage mit der Sache, über die sie gemacht wird; Richtigkeit
  • wirklicher, wahrer Sachverhalt, Tatbestand
  • besonders in der Philosophie: Erkenntnis, als Spiegelbild der Wirklichkeit, Lehre des Wahren

Wahrnehmen und Wahrnehmung objektiv durch Sinnesorgane der Menschen, durch Menschen formulierte Dinge mit reproduzierbaren, wiederholbaren Inhalt wissenschaftlich definiert, sind wahr, wahrnehmbar, ihre Gesamtheit Wahrheit. Die "Kehrseite" der objektiven Wahrheit ist die subjektive Wahrheit. Zu Natur gibt es ausschließlich die objektive Wahrheit. Die Gesetze einer Gemeinschaft wie auch Empfindungen, Vorstellungen oder Wahrnehmungen des einzelnen Menschen sind dagegen immer subjektive Wahrheit.

Eine Sinndeutung des oben zitierten Satzes aus der Bibel Matthäus 25,29 kann nicht verheerender die Ausbeutung von Natur und Mensch durch das "Haben" ausdrücken. Diese Interpretation des Evangeliums dient seit vielen tausend Jahren der herrschenden, machtgierigen Kaste, Natur und Mensch auszubeuten, noch treffender auszuschlachten. Menschen, welche nicht "Gott" huldigen, werden diskriminiert, gedemütigt, zum Suizid geführt oder gleich ihres Lebens beraubt. Mit der Institution Kirche wurde es zur Perfektion ausgebaut. Es ist unerheblich wie der einzelne Mensch mit der subjektiven Wahrheit umgeht, was er darunter versteht, wie er diese benennt. Wenn dieser Mensch aber sein Handeln gegenüber anderen Menschen als "Gott erfüllen", die "Liebe zu Gott" betrachtet und ausübt, dann ist es krank, fanatisch, diktatorisch, das Leben zerstörend.

Zur Evolution des Menschen gehört aber auch, dass die Menschen ihr von Gott am 6. Tag der Schöpfung gegebenes Gehirn benutzen, beobachten und untersuchen, forschen und experimentieren, was die Menschheit befähigen soll aus einer subjektiven Wahrheit eine objektive Wahrheit zu erkennen. Dank jener Menschen, welche wir allgemein als Wissenschaftler, Forscher oder "Genie" bezeichnen, ist unser Wissen zur Erde und dem Naturversum vollkommen erweitert und auch verändert worden, sonst wäre die Erde noch immer eine gedachte Scheibe und Mittelpunkt des Naturversums. Andererseits glaubt so mancher Wissenschaftler, Forscher oder Genie auch gerade an Gott, denn Gott hat diesen Menschen die Kraft gegeben, für die Menschheit die objektive Wahrheit zur subjektiven Wahrheit zu finden.

Zu dem oben zitierten Satzteil "…, weil Gott sie ihm wegnimmt" muss weiterhin Folgendes erläutert werden. Gott kann dem einzelnen Menschen nichts wegnehmen. Wenn Gott etwas wegnimmt, dann nimmt er den Menschen in seiner Gesamtheit weg, so wie er ihn am Ende des 6. Tages geschaffen hat. Er nimmt auch nicht nur etwas, sondern er nimmt allen Menschen Alles. Denn er hat den Menschen am Ende des 6. Tages geschaffen, dass er sich mehre, die Erde noch bunter werde und sich Gott am 7. Tag ausruhen kann. Wortschöpfungen wie "gut, schlecht, böse, etc." oder "Freund, Feind, Gegner etc." kommen bei dem von Gott am 6. Tag der Schöpfung geschaffenen Menschen nicht vor. Das Alles sind Wortschöpfungen von Menschen, welche die "Schöpfungsgeschichte" sowie das Evangelium über Bibel bis zu Gesetzen der Gegenwart benutzen, um ihr Handeln mit dem Willen Gottes zu rechtfertigen.

 "… Verantwortung vor Gott und den Menschen, …", Auszug aus der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Darf die Frage gestellt werden, gilt das Grundgesetz auch für Menschen ohne Glauben an Gott? Auch deren Glauben und Handeln ist nicht "gut oder schlecht", es ist wie es ist. Die Entscheidung Gottes wird am Ende des 8. Tages vom Handeln der Menschen geprägt sein, den Menschen wieder aus seiner Schöpfung zu streichen oder weiter den Menschen wirken zu lassen. Aber immer in der Gesamtheit der Menschheit. So könnte der 8. Tag für den Menschen alles enden oder am 9. Tag mit Menschen fortgeführt werden.

zurück

1.1. Gott erschuf die Welt

nach oben

1. Tag - hell und dunkel

Der „Urknall“ - Es war dunkel und wurde hell und dunkel.

Wir wissen heute: die Erde ist rund wie ein Ball und dreht sich in 24 Stunden um ihre eigene imaginäre Achse. Das Zentrum unseres galaktischen Systems ist die Sonne - unser Sonnensystem. Die der Sonne zugewandte Erdhalbkugel ist der Tag (hell). Die der Sonne abgewandte Erdhalbkugel die Nacht (dunkel). Alles periodisch innerhalb von rund 24 Stunden. Die Erde mit der gedachten Erdachse steht im Bezug zu ihrer Umlaufbahn um die Sonne nicht rechtwinklig, sondern geneigt – der Kreislauf der vier Jahreszeiten, im Rhythmus von ca. 365 Tagen, dem Erdumlauf um die Sonne.

2. Tag - Himmel und Wolken

Die Energie der Sonne ließ Wasserdampf aufsteigen. Es bildete sich der Himmel und Wolken; die Erdatmosphäre entstand.

3. Tag - Fauna, Land und Wasser

Die Energie des Erdinneren dehnte sich aus und verdrängte das Wasser. Land und Wasser. Auf dem Land entstand die Fauna - die bunte Erde, die Evolution.

4. Tag - Sonne - Sterne - Mond

Er bemerkte: Seit dem ersten Tag gab es die Sonne. Da wollte er Lichter am Himmel, unser Sonnensystem wurde durch weitere Systeme sichtbar, weil in der Nacht es dunkel und der Himmel durch Wolken nicht verdeckt war. Am Tag die Sonne, in der Nacht? Der Mond und andere Himmelskörper, die Sterne. Der Mond, ein Erdtrabant welcher mit der Erde um die Sonne, aber in einer Umlaufbahn um die Erde sich dreht. Von der Erde am besten sichtbar in der Nacht, aber auch mit bestimmten Voraussetzungen am Tag.

5. Tag - Tiere, Luft und Wasser

Es soll noch lebendiger und bunter auf der Erde, in der Luft und im Wasser werden. Im Wasser und der Luft, die erweiterte Evolution, zu Fauna und Tierwelt in Luft und Wasser. Wir wissen heute, das Leben kam aus dem Wasser.

6. Tag - Tiere und Menschen an Land

Da fehlte noch etwas auf dem Land. Die Tierwelt auf dem Land. Etwas Besonderes sollte es werden: Unter den Lebewesen eins mit Gehirn zum aktiven Denken, damit er sich am siebten Tag einen Ruhetag gönnen konnte. Dieses Lebewesen sollte ab diesen Tag seine Arbeit fortsetzen. Damit sich alles auf der Erde weiter entwickeln kann. Der Mensch um das von Gott Erschaffene zu hegen und zu pflegen. Die Evolution von Tieren und Mensch an Land.

7. Tag - Ruhetag

Dieser Tag wurde Sonntag genannt. Ein Tag der Sonne zugewandt, zum Innehalten, sich besinnen, zu neuer Kraft schöpfend.

8. Tag - Entscheidung

Dieser Tag ist den Weisen verborgen geblieben, daher auch nirgends erwähnt!
An diesen schaut Gott sich die Aktivitäten der von ihm geschaffenen Menschen an, was diese mit seiner Schöpfung alles anstellen. Am zur Neige gehenden Tag wird er die Entscheidung treffen. Nutzen die Menschen das von ihm gegebene Gehirn und werden tätig in seinem Sinne, dann ist alles gut. Ansonsten wird er die Entscheidung fällen müssen, das von ihm zuletzt Erschaffene zu korrigieren, damit alles davor Geschaffene nicht umsonst war und er sich weiter an diesen Dingen erfreuen kann.

9. Tag - das Sein des Menschen (vorausgesetzt diese besinnen sich und nutzen ihr, dass von Gott gegebene Gehirn, im Sinne von Gott)

Der Mensch hat das von Gott gegebene Gehirn benutzt und hat sich seiner von Gott gegebenen Aufgabe besonnen. Die Einheit des von Gott Erschaffene als Ganzes zu betrachten.

Gehen wir an die Arbeit!

Damit sich Gott an seinem Erschaffenen erfreuen kann und alles Erschaffene sich daran erfreuen kann, dass es von Gott erschaffen worden ist.

zurück

1.2. Bergpredigt von Jeschua von Nazaret

nach oben

Dieses Buch soll vorrangig für Deutschland geschrieben und an deutsche Menschen gerichtet werden. In Deutschland ist das Christentum eine sehr weit verbreitete Religion. Es liegt daher zunächst nahe, noch weitere inhaltliche Ergänzungen zu dem bereits Beschriebenen zu machen. Eine zentrale Rolle des Christentums ist die Bergpredigt von Jeschua von Nazaret um das Jahr 28 n. Chr. Der Inhalt der Bergpredigt bildet die Seligpreisungen und die sogenannten Antithesen.

Die Seligpreisungen und Antithesen, zu ihrer Zeit epochale Worte, welche den Mächtigen ihrer Zeit, den Römern mit ihrem Präfekten Pontius Pilatus absolut unangenehm waren, was um 30/31 n. Chr. zur Kreuzigung von Jeschua von Nazaret, genannt Jeschua Christus, führte. Wie sich die Bilder der Zeiten doch gleichen. Andersdenkende werden umgebracht oder ganze Völker im Namen eines Gottes unterdrückt bis ausgelöscht. Dabei sind die Seligsprechungen der erste Grundsatz für ein respektvolles Miteinander der Menschen. Vorausgesetzt sie gelten im gleichen Umfang für alle Menschen, den Predigern und den Zuhörern. Streng genommen zuerst für den Prediger, denn dessen Wille ist es, dass seine Worte Gehör finden.

  • Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
  • Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
  • Selig sind, die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
  • Selig sind, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
  • Selig sind, die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
  • Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
  • Selig sind, die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
  • Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
  • Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
  • Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Worte vor rund 2.000 Jahren gesprochen in einer Zeit und an einem Ort wo Unterdrückung, Sklaverei und Demütigungen sowie Erniedrigungen von Menschen durch Menschen der römischen Besatzung gegenwärtig waren. Es waren Orte, wo Menschen Orientierung dringend benötigten und verzweifelt suchten. Was ist heute rund 2.000 Jahre später anders? Es stimmt, etwas ist anders. Unser Wissen zum Universum ist um ein Vielfaches größer geworden. Und mit diesem Wissen sind die 10 Sätze in ihrem Inhalt der heutigen Zeit gleichermaßen gegeben. Es erfordert nur diese Sätze mit dem Inhalt des Wissens der heutigen Gemeinschaft zu korrigieren! Ein Kabarettist würde sofort sprechen: Daraus gestalten wir ein abendfüllendes Programm.

Aber versuchen wir es sachlich zu formulieren:

  • Selig sind, die mit guter Bildung; denn ihrer ist das Himmelreich auf Erden.
  • Selig sind, die welche die Behörden ertragen; denn der Erfolg wird ihnen Zuversicht geben.
  • Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden sich Natur teilen.
  • Selig sind, die nach Respekt hungern und dürsten, den sie werden satt von Anerkennung werden.
  • Selig sind die Verständigen; denn sie werden Verständnis erlangen.
  • Selig sind, die reinen Herzens und Gewissens sind; denn sie werden „Sein“ schauen.
  • Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Kinder des „Sein“ heißen.
  • Selig sind, die in Respekt handeln, den ihrer ist das „Sein“.
  • Selig seid ihr, wenn ihr es geschafft habt das Vorangestellte zu verinnerlichen.
  • Seid fröhlich und offenen Herzens; es wird euch die Natur reichlich danken. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Sind mit diesen Worten nicht ALLE Menschen einbezogen? Leben auf Erden soll das nicht das Himmelreich sein? Wer religiös geprägt, an das Leben im Himmelreich nach seinem irdischen Ableben glaubt, ist gern jedem Menschen unbenommen. Niemand hat das Recht diesem Menschen dafür Ungemach angedeihen zu lassen. Auch dieser religiös geprägte Mensch ist ein Mensch. Auch er darf am irdischen Himmelreich teilhaben, vorausgesetzt er bringt anderen, auch andersdenkenden Menschen, ebenso Respekt entgegen, wie er selbst empfangen darf.

Zusammengefasst muss gesagt werden, dass wir uns alle Menschen respektvoll, gebildet, verständig, friedfertig, reinen Herzens und Gewissens wünschen. Dieser Wunsch wird sich erfüllen, wenn es der Wünschende selbst verinnerlicht hat.

Und Gott wird sich zufrieden zurücklehnen und den
9. Tag geschehen lassen mit Menschen!

Der zweite Teil der Bergpredigt, die Antithesen, können analog der Seligsprechung betrachtet werden. Diese sind im Wesentlichen in einem menschenwürdigen Miteinander der Menschen in Gemeinschaft eines Menschen unwürdig.

  • Vom Töten; Du sollst nicht töten – erweitert mit drei Drohungen.
  • Vom Ehebrechen; Du sollst nicht Ehe brechen – erweitert mit drei Drohungen.
  • Von der Ehescheidung; Wer seine Frau aus der Ehe entlässt muss ihr eine Scheidungsurkunde geben – erweitert mit zwei Drohungen.
  • Vom Schwören; Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten was du dem Herrn geschworen hast – erweitert mit "Schwört überhaupt nicht".
  • Von Vergelten; Auge für Auge – erweitert mit vier Forderungen.
  • Von der Feindesliebe; Liebe deinen Nächsten und hasse deinen Feind – erweitert mit zwei Forderungen.
  • Und weitere diverse Forderungen.

Töten, Ehebrechen, Scheidungsurkunde, Auge um Auge, Feind, Schwören und Drohen. Was sind das für wesensfremde, eines Menschen unwürdige Begriffe.

Eines Menschen unwürdig ist auch immer Demütigung und Leugnung Gottes!

"Töten"?
Einen Menschen töten ist eines Menschen unwürdig. Aber Töten ist im Namen des Herrn Gottes erstaunlicher Weise gefällig gesegnet. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde das Töten millionenfach vollzogen und noch HEUTE ist es allgegenwärtig. Was sind das für Demütigungen Gottes vom "Diener Gottes auf Erden"? Analoges ist zum Suizid eines Menschen zu sagen. Hier ist das Versagen der Gesellschaft verantwortlich, denn kein Mensch betritt seine irdische Lebensphase mit der Absicht zum Suizid!

"Ehebrechen"?
Das Ehebrechen setzt eine Eheschließung voraus. Eheschließungen sind allgemein üblich in frühen Jahren der Lebensphase der Menschen. WELCHER Mensch kann den weiteren Verlauf seines Lebens vorhersehen? Das Ehegelübde lautet: "Bis das der Tod euch scheidet". Ist dieses Gelübde nicht auch ein "Schwören"? Der Meineid ist für die Menschen damit sofort vorprogrammiert oder er kann mit diesem Gelübde eine lange Lebensphase gedemütigt sein. Das ist nicht zu verwechseln mit Demut, Friedfertigkeit oder Sanftmut.

"Scheidungsurkunde"?
Für die Frau, einem weiblichen Wesen, ist das nicht auch Demütigung, Diskriminierung? Warum gilt das nicht auch für den Mann, das männliche Wesen? Warum gibt es überhaupt eine Scheidungsurkunde für etwas nicht Friedfertiges und Sanftmütiges im Leben eines Menschen? Mit unseren heutigen technologischen Möglichkeiten ist da nicht ein Vermerk im Personenregister ausreichend? Ist es nicht Demütigung "geschieden zu sein"? Ist der "Vermerk" über die Zuneigung eines Menschen zu einem anderen Menschen für diese Menschen überhaupt von Bedeutung? NEIN! Es ist ein reiner "Verwaltungsakt". Es ist ein Register, welches für das Leben dieser Menschen in Gemeinschaft aller Menschen von Bedeutung sein kann.

"Schwören"?
Auf was muss der Mensch schwören? Was ist ein Schwur und welche Konsequenzen hat ein Schwur? Gilt er vor Gott, dem Herrn? Für einen religiös orientierten Menschen mag es Konsequenzen geben. Für alle anderen Menschen ist der Schwur bereits Meineid. Was wird dann die Konsequenz sein? Für Menschen welche den Inhalt der Seligsprechung verinnerlicht haben ist "schwören" ohnehin eine Floskel, eine Handlung ohne Wirkung für das Handeln dieses Menschen. Die Formulierung "Schwört überhaupt nicht" ist damit folgerichtig und gültig für alle Menschen. In besonderen Fällen ist eine Eidesformel sachbezogen, mit konkreter Konsequenz definiert, zur Besinnung auf den konkreten Sachinhalt, korrekt. Für alle Menschen geltend!

"Auge um Auge"?
Was ist das für eines Menschen unwürdiger primitiver Slogan? Das ist einfach menschenunwürdig, sich auf ein so niedriges Niveau zu begeben. Es ist auch ein Ausdruck des formulierenden Menschen zu Geringschätzung von Ethik und Moral der Menschen. Es könnte der Ursprung für die Existenz von „Gefängnis“ sein. Menschen sperren Menschen weg und berauben sie ihrer Freiheit. Jeder Mensch wird und ist geprägt von seiner Umwelt  und der Gesellschaft. Alle Handlungen welche nicht der Seligsprechung entsprechen sind das Produkt der Gesellschaft. Die Behauptung der Mensch wird schon als Verbrecher geboren ist einfach nur Begründung für ein Versagen der Gesellschaft. Mit dem Schaffen von Gesetzen durch die Gesellschaft des "Haben" gibt diese sich die Möglichkeit, das Versagen gegenüber den Menschen zu leugnen, zu verdrängen und klare Schuldgefühle entstehen zu lassen sowie Schuldzuweisung gegenüber den Menschen auszusprechen.

An dieser Stelle ein kleines Beispiel aus dem Jahr 2014. Herr Ullrich Hoeneß, Fußballmanager des FC Bayern München begeht Steuerhinterziehung mittels sogenanntem "Schwarzen Konto". Wie viel Steuerhinterziehung kann die zuständige Finanzverwaltung nicht beziffern. Die Höhe wird durch Herrn Hoeneß dem Gericht benannt. Natürlich macht er das scheibchenweise, da er naturgemäß die exakten Zahlen auch nicht kennt. Danach kommt es zum Gerichtsprozess und zum Urteil mit Gefängnis. Dieses Urteil nimmt Herr Hoeneß an. Das veranlasst die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Angela Merkel, in der öffentlichen Pressekonferenz der Bundesregierung zu folgender Äußerung: "Das verlangt meinen ganzen Respekt". Welcher "Steuerhinterzieher" oder andere Person mit Urteil zu Gefängnis darf schon Respekt von der Bundeskanzlerin für sich erwarten? Das muss ein auserwählter "Übeltäter" sein!

Wenn Frau Merkel schon Herrn Ulli Hoeneß Respekt zollt, dann hätte sie zumindest auch dafür eintreten sollen, dass Herr Ulli Hoeneß seine Gesamtsteuerschulden an die Gemeinschaft zurück zahlt und nicht noch außerdem den Steuerzahler mit den Gefängniskosten belastet. Hier hätte Frau Angela Merkel einmal die Verjährung außer Kraft setzen können.

Für die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland ist die Bundesregierung mit der Bundeskanzlerin Frau Merkel zuständig (2014). Und diese Gesetze ergeben offensichtlich die Möglichkeit der Steuerhinterziehung. Wer müsste, wenn überhaupt, in das Gefängnis? Und Frau Merkel ist Bundeskanzlerin und gleichzeitig Bundesvorsitzende der Christlich Demokratischen Union (CDU). Auch die CDU mit dem Bundesschatzmeister der CDU und Innenminister des Landes Hessen, Herrn Kanther, hatte "Schwarze Konten" in Liechtenstein und der Schweiz. Da kann schon "Respekt" einer Person ausgesprochen werden, welche stellvertretend und freiwillig für die Bundesregierung und die CDU ins Gefängnis wandert. Warum werden wohl die Gesetze nicht so formuliert damit dieser "Sumpf – Schwarzes Konto" nicht mehr gegeben ist? Das geht nicht in einer globalen Welt, so sagen die Politiker dem Volk. Wo ist die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland?

"Feind"?
Ob Freund oder Feind, es ist immer ein Mensch. Ein Begriff, formuliert um das Töten von Menschen vor Gott, dem Herrn, zu begründen. Die Forderung: "Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,…" ist eine Möglichkeit mit derartigen Menschen umzugehen.

In den weiteren diversen Forderungen werden Sachverhalte behandelt deren Ursachen auf die Nichtverinnerlichung von Inhalten der oben formulierten Seligsprechung zurückzuführen sind. Daher wird auf ein direktes Betrachten verzichtet.

Bleibt nur noch der Wunsch offen:
Religiös orientierte Menschen können sich zu dem Neuen öffnen.
OHNE GOTT ZU LEUGNEN!

zurück

1.3. Weltanschauungen und andere Religionen

nach oben

Religion steht für eine Betrachtung des irdischen Lebens mit dem Mittelpunkt eines Gottes oder mehrerer Götter. Im Laufe der Jahrtausende entwickelte sich religiöses Leben auf Grund verschiedenster Umfeldbedingungen in verschiedenste religiöse Richtungen. Dominant in unserer gegenwärtigen Epoche sind vier Religionen, das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus. Das Christentum und der Islam haben ihren Ursprung in der gleichen Quelle. Im Christentum ist es Gott und im Islam ist es Mohammed. Im Laufe der Jahrhunderte, besonders ab dem 16. Jahrhundert, entwickelten sich im Christentum drei wesentliche Interpretation, die Östliche, die Römisch-katholische sowie die Evangelische Tradition, abgeleitet und getragen vom Alten und Neuen Testament. Mit der Reformation, welche die evangelische Tradition hervorbrachte, und mit der Gegenreformation entstanden verschiedene Freikirchen. Im Mittelpunkt stand aber immer Gott. Unterschiede ergeben sich aus den vielfältigsten Interpretationen vom Alten und vom Neuen Testament, der Schöpfungsgeschichte und der Bergpredigt sowie vielen anderen historischen Dokumenten und Überlieferungen. Der Hinduismus ist mit 15% der Weltbevölkerung die drittgrößte verbreitete Religion der Welt. Der Grundsatz des Buddhismus sind die "Vier Edlen Wahrheiten".

Anders dagegen sind die Weltanschauungen, vorausgesetzt es wird Weltanschauung nicht mit Religion gleichgesetzt, wo kein Gott im Mittelpunkt steht und andere verschiedenartige Schwerpunkte gesetzt sind. Allgemein enden die Bezeichnungen der Religionen alle mit der Endsilbe "…mus". Die Verschiedenartigkeit der Inhalte von Begriffen mit der Endsilbe "…mus" bezieht aber nicht zu gleichen Bedingungen die Menschen in ihrer Gesamtheit ein. Auch wenn die Bezeichnung einer Gesellschaftsform eines Staatsgefüges mit der Endsilbe "…mus" endet und Demokratie ein wesentliches Element sein soll, sind mittels Gesetzen für den einzelnen Menschen die unterschiedlichsten Umfeldbedingungen geschaffen. Bei den Formulierungen mit Endsilbe "…mus" gibt es die erfindungsreichsten Wortschöpfungen, um dem Volk die Richtigkeit der Gesetze und die Handlungen von Regierungen für demokratisch zu erklären. Eine echte Stilblüte ist der Begriff "Soziale Marktwirtschaft". Was soll das sein, Sozialismus mit Marktwirtschaft? Beides hat abgewirtschaftet. Marktwirtschaft will außer der Freien Demokratischen Partei "FDP" niemand. Selbst in börsennotierten Unternehmen herrscht Planwirtschaft. Marktwirtschaft gilt dann, wenn es die ökonomischen Gewinne von Banken verlangen. "Sozial" geht auch nicht, da ökonomische Gewinne von Banken Vorrang haben. Wenn man so will "sozial" für verspekulierte Banken immer mit Steuergeld. Das Volk zeigt sich solidarisch mit maroden Banken. Nur umgekehrt gilt es nicht.

Oskar Lafontaine hat es in einer Talkshow (Quelle angeben) treffend formuliert: "Hört mir auf mit …mus"! Nun ist es jedem Menschen zugestanden eine Weltanschauung oder Religion seine eigene Überzeugung zu nennen. Das gilt aber auch für Menschen ohne Religion, allgemein mit "Heiden" bezeichnet. Und wir "Germanen", viele davon "sächsischen Blutes", zumindest "Bluttropfens", hatten was für eine "Weltanschauung"? Die Ursachsen, mit "Seesachsen" benannt, gemeinsam mit vielen anderen assimilierten Volksgruppen, z.B. Reudinger, einem Teilstamm der Avionen, Chauken, Angelsachsen, alle nord- und unterelbische Stämme, zum Volk der "Sachsen" geworden, hatten im 1. Jahrhundert eine Naturreligion mit mehreren Göttern. Mit der Eroberung der Territorien östlich des Rheins durch Karl V. (747/48 – 814) wurden die Sachsen gezwungen, die christliche Religion anzunehmen. Diese Bewegung wird heute harmlos als Christianisierung der Sachsen bezeichnet. Wer sich nicht taufen ließ wurde kurzerhand geköpft, sein Hab und Gut verbrannt, und alles vernichtet. Als Beispiel sei hier genannt das Blutbad bei Verden von 782. Nichts sollte in den Köpfen der Menschen von den Göttern der Sachsen übrigbleiben. Damals war man so gründlich, dass heute kaum etwas archelogisch Verwertbares gefunden wird sowie in den Geschichtsbüchern darüber kaum etwas zu lesen ist.

Die Geschichte der Sachsen passt nicht in das Weltbild unserer heutigen Gesellschaft. Wir reden, forschen und berichten gern über Heldentaten fremder Völker, z. B. den Wikingern oder den Galliern. Das geschieht alles nur damit wir die Geschichte der Sachsen, ein Volk unter menschenunwürdigen Demütigungen, geschliffen oder christianisiert im Namen des Papstes, dem Stellvertreter Gottes auf Erden und damit auch im Namen Gottes geschliffen, in unserer Gegenwart nicht darstellen. Heute lästern wir viel lieber gern über die sächsische Mundart. Die Präsenz der Sachsen und deren historische Taten in der Geschichte der Germanen ging weit über die heutigen Grenzen des deutschen Territoriums von 1990 hinaus. Die Grenzen Deutschlands, einschließlich Bayern, hinaus bis in die Lombardei, welche die Sachsen gemeinsam mit den Langobarden erobert und besiedelt hatten. Sehr interessant ist dazu auch die Karte: "Deutschland zur Zeit der Sachsenkönige".

Unter Heinrich I. (876 - 926), erster sächsischer König (919), und seinem Sohn Otto I. (912 - 973), dem ersten sächsischen Kaiser (961), erreichte das Gebiet der Sachsen, historisch benannt mit "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation", seine größte Ausdehnung. Es reichte vom Kernland Sachsen, von Bremen über Osnabrück bis Magdeburg, nach Süden über Thüringen, Franken, Schwaben und Bayern, weiter über Rom hinaus zur Adria, Venedig, Slowenien und Kärnten bis zur Ostmark. Weiter erstreckte sich das Reich über die Nordmark, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern bis zur Ostsee und bis zur Nordsee sowie Dänemark im Norden. Im Westen waren es Teile von Holland und Belgien über Lothringen. Siehe dazu auch wieder die Karte: "Deutschland zur Zeit der Sachsenkönige". Mit der Krönung von Heinrich I. wurde ein christianisierter Sachse, wo vor ca. 1.200 Jahren die Volkgruppen der Sachsen noch "Heiden" waren, als Nachfolger von Konrad I. (911 - 918) dem König des Ostfränkischen Reiches. Damit wurde der Schwerpunkt der Herrschaft nach Norden und Nordosten verlegt und mit Otto I., welcher zum Kaiser durch den Papst gekrönt werden wollte, die christlich-katholische Religion im gesamten Herrschaftsgebiet Otto I. gesichert.

 Sachsen um 900

Wir waren einmal "Heiden", die Sachsen, die Germanen, die Deutschen.

Und was ist daran so verwerflich? Sind "Heiden" nicht auch Menschen? Was wir auch über die historischen Ereignisse wissen, ist zumindest über die Epoche der letzten ca. 2.000 Jahre deutscher Geschichte, in seiner Gesamtheit sehr wenig wissenschaftlich belegt. Die Ereignisse sind zerrissen und vollkommen unterschiedlich dargestellt. Und so manches Ereignis jüngeren Datums erfährt, angeblich wissenschaftlich belegt, dennoch die unterschiedlichsten Interpretationen. Konzentrieren wir uns auf die Gestaltung der künftigen Gegenwart.

Aus der griechischen Mythologie kennen wir die "Büchse der Pandora". Auf Geheiß Zeus wird Pandora von Hephaistos aus Lehm geschaffen. Zeus schenkt Pandora eine Büchse um Rache für das stehlen des Feuers durch Prometheus zu nehmen. Pandora wird von den Göttern mit vielen Gaben beschenkt, um ihren Liebreiz vollkommen zu machen. Pandora war nun die "Allbeschenkte". Neugier bewegte Pandora die Büchse zu öffnen und die darin aufbewahrten Plagen kommen in die Welt. Die Welt des "Haben" war geboren. Vor lauter Schrecken verschließt Pandora die Büchse wieder und nur die am Boden der Büchse befindliche Hoffnung verbleibt in der Büchse.

Alle Plagen und das Ende des Goldenen Zeitalters bis in die Gegenwart.

Aber die Hoffnung ist noch in der Büchse. Was muss geschehen damit sich die Büchse der Pandora wieder öffnet und die HOFFNUNG für uns Menschen freigibt. Wir Menschen müssen über alle Konventionen, Vorurteile usw. hinweg unser inneres ICH bereit sein zu finden. Dann wird sich die Büchse der Pandora öffnen, die Hoffnung wird in die Welt strömen, die Plagen bedrängen, verdrängen, einsammeln und wieder zurück in die Büchse verschwinden lassen. Ist das alles von der Hoffnung vollbracht wird die letzte Handlung das Verschließen der Büchse sein. Die Menschen werden ihr innerstes Ich gefunden haben und befreit das Verlangen verspüren, das "Sein" zu gestalten.

Die Natur mit dem Menschen vereint auch zum Wohlgefallen Gottes oder der Götter.


zurück

1.4. Erfordertsein der Natur - Möglichsein des Menschen

nach oben

Der einzelne Mensch ist nicht dauerhaft lebensfähig. Die Natur hat es eingerichtet, dass der Mensch mindestens einen weiteren Menschen benötigt, unterschieden in ein weibliches und männliches Wesen. Heute sind wir Milliarden Menschen, viele Völker von Menschen, auf der ganzen Erde verteilt. Geprägt von körperlich-geistiger Gestaltung, Sprache und Kultur, vielfältig und bunt, heute als ein Multikulti bezeichnet. Welche Schaffenskraft ist dem einzelnen Menschen, welche Schaffenskraft einem Volk, welche Schaffenskraft der Menschheit gegeben. Ohne Gemeinwesen einer Gemeinschaft wird diese Schaffenskraft sich unzureichend entfalten können. Daraus kann abgeleitet werden, je höher das Gemeinwesen einer Gemeinschaft entwickelt und qualifiziert ist, umso effizienter kann sich die, dem Menschen innewohnende Schaffenskraft entfalten. Im "Sein" ist es den Menschen ein Grundbedürfnis in Harmonie mit der Natur zu leben und sein Gemeinwesen zu gestalten. Dieses Grundbedürfnis ist in der Präambel einer Verfassung zum Gemeinwesen eines Volkes oder einer Nation zu formulieren.

Natur mit Menschen in Gemeinschaft. Die Gemeinschaft von Menschen wird geprägt von jedem einzelnen Menschen der Gemeinschaft und seinem Verhältnis zu Natur. Dafür gibt die Natur dem einzelnen Menschen, für dessen Leben ihr Erfordertsein vor und dafür diesem Menschen sein Möglichsein. Was der einzelne Mensch aus seinem Möglichsein macht, ist bestimmt von seiner körperlich-geistigen Vitalität, seinem Teilsein in Gemeinschaft und seiner selbstbestimmten Teilhabe an Gemeinschaft.

Das ErfordertseinDefinition:
Erfordertsein - umfasst alle erforderlichen Vorraussetzungen und Dinge sowie Handlungen um eine Sache realisierbar und extenziell zu gestalten oder zu bewahren.
der Natur an den Menschen

A. Energie – für Menschen und sein AktivseinDefinition:
Die Grundlage des menschlichen Seins im irdischen Leben erfordert sein Tätigsein zu Energie, Hygiene und Nachwuchs sowie seinem möglichen Interessesein. Dazu können sich Menschen zusammenfinden und einen Aktivbund (AB) sowie Interessebund(IB) begründen. Der Aktivbund(AB) wird im Register Aktivbund(ReAB), der Interessebund(IB) wird im Register Interessebund(ReIB) registriert und sein Inhalt eingetragen.

  • Wasser
  • Nahrung

B. Hygiene – zu Natur und Menschen

  • zu Natur – hegen und nutzen sowie renaturieren
  • zu Menschen - Vorsorge und Regeneration sowie Nachsorge

C. Nachkommen – Menschen, weibliche oder männliche Wesen

  • Umsorge Heranwachsender,
  • Umsorge allgemein.

Das ergibt:
Teilsein des Menschen in Gemeinschaft, ist das Erfordertsein an Gemeinschaft.

Das Möglichsein des Menschen in Natur und Gemeinschaft

A. Aktivsein – Tätigsein zu Erfordertsein mit Natur

  • Aktivwesen – Tätigsein zu Erfordertsein und Möglichsein
  • Naturwesen – hegen und nutzen sowie renaturieren der Natur, von Grund und Boden durch Menschen
  • Energiewesen – Sonne und Wind, Wasser und Erdwärme, Freie Energie und Rekuperation
  • Grundlagewesen – Ernährung und Kleidung, Wohnraum und Technik sowie Technologie
  • Humanwesen – Vorsorge und Genesung, Nachsorge und Fürsorge
  • Mobiwesen – Mobilität des Menschen, seiner Daten und Güter
  • Wissenswesen – Bildung und Ausbildung sowie Weiterbildung
  • Wissenschaft – die Wissenserweiterung zu Natur

B. Interessesein – Tätigsein im Möglichsein mit Natur

  • Freizeitgestaltung allgemein
  • Kultur und Kunst
  • Sport und Spiel
  • Geschichte und Wissenschaft
  • Weltanschauung und Religion
  • u.v.m.

Das ergibt:
Die Teilhabe des Menschen an Gemeinschaft, ist sein Möglichsein in Gemeinschaft.

zurück

1.5. Teilsein - Teilhabe

nach oben

Mit dem Menschen seiner Geburt erlebt der Mensch seine Inklusion, in sein irdisches Leben und wird Teil der Familie, dem Teilsein in Gemeinschaft. Dieses Teilsein in Gemeinschaft ist Grundlage seiner irdischen Lebensphasen bis zu seiner Exklusion, dem Sterbevorgang und dem Ende seines irdischen Lebens. Sein Lebenswerk bleibt bei seinen Nachfahren wie auch der Gemeinschaft lebendig.

Das Erfordertsein der Natur an die Gemeinschaft, ist dem Menschen sein Teilsein in Gemeinschaft.

Das Möglichsein der Natur zu der Gemeinschaft, ist dem Menschen seine Teilhabe an Gemeinschaft. Den einzelnen Menschen seine Teilhabe ist geprägt, von seiner körperlich-geistigen Vitalität und seiner Selbstbestimmung in Natur und an Gemeinschaft zu leben.

Teilsein eines Menschen in Gemeinschaft umfasst:
  • Inklusion des Menschen, der Geburtsvorgang in sein irdisches Leben, dem Leben in Gemeinschaft.
  • Lebensphasen des Menschen von Ausprägung seinem Vitalsein, seinem Aktivsein bis seinem Seniorensein.
  • Exklusion des Menschen, der Sterbevorgang zum Beenden seines irdischen Lebens.
  • Geschichtssein, die Erinnerung und Würdigung des Menschen, mit seinem Aktivsein zu Leben in Gemeinschaft.

Teilhabe eines Menschen an Gemeinschaft umfasst:
  • Sein selbstbestimmtes Möglichsein in allen Lebensphasen,
  • zu Lebensgrundlage,
  • zu Wissen,
  • zu Mobilität,
  • zu Aktivsein,
  • zu Interessesein.

Bleibt nur noch der Wunsch offen: Religiös orientierte Menschen können sich dem "Sein" öffnen

- OHNE GOTT ZU LEUGNEN! -

Signum_Autor


zurück

"Sein statt Haben" - Kapitel 2

nach oben

Sie haben einen Gedanken, einen Kommentar zur Thematik?
Dann schreiben Sie uns, dem naturversum!

- Autor: Michael Oefler - Letzte Änderung: 23.12.2016