Das Buch "Sein statt Haben" - Kapitel 2



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2. Erich Fromm - "Haben oder Sein"

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In dem Buch "Haben oder Sein", erschienen 1976 im Verlag "Deutsche Verlags-Anstalt München", die ungekürzte Ausgabe 1979 im Taschenbuchverlag München, ISBN 3-421-01734-4, erklärt Erich Fromm, geb. 23.03.1900 in Frankfurt/Main, gest.18.03.1980 in der Schweiz, sehr ausführlich die Deutungen und den Unterschied von "Haben" und "Sein". Die Wandlung, seit der Menschwerdung über die Gelehrten der Antike, die Hebräer usw. bis in die Gegenwart mit deren Gesellschaftsformen, vom "Sein" zum "Haben". Bezüge zu den verschiedensten philosophischen Anschauungen, die Wandlung unserer Sprache, vom Verb zum Substantiv, wird beeindruckend dargestellt, umfangreiche Eigenbeobachtungen interpretiert und Sachbezüge hergestellt. Der Freund und Assistent, Rainer Funk, interpretierte, erläuterte, erweiterte und ergänzte die Schriften von Erich Fromm und gab mit dem Buch "Erich Fromm – Vom Haben zum Sein – Wege und Irrwege der Selbsterfahrung", erschienen 2005 im Ullstein Taschenbuch Verlag, ISBN 978-3-548-36775-0, vertiefende Gedanken und ergänzte bis dato unveröffentlichte Skripte der Gedanken von Erich Fromm, zu seinem Buch "Haben oder Sein" heraus.

Aus der griechischen Mythologie ist die "Büchse der Pandora" überliefert. Der Mythos besagt das auf Geheiß des Göttervaters Zeus von Hephaistos Pandora aus Lehm geschaffen wurde, um Rache für den Diebstahl des Feuers durch Prometheus zu nehmen. Pandora erhält zu diesem Zweck eine Büchse, die alle Übel der Welt sowie die Hoffnung enthält. Um sie verführerisch zu gestalten, wird Pandora von den Göttern mit vielen Gaben wie Schönheit, musikalischem Talent, Geschicklichkeit, Neugier und Übermut ausgestattet. Aphrodite schenkt ihr den holdseligen Liebreiz, Athene schmückt sie mit Blumen und Hermes verleiht ihr eine bezaubernde Sprache. Dieser gibt ihr schließlich den Namen Pandora, den bereits Hesiod als die "Allbeschenkte" benennt. Die Neugier lässt Pandora die Büchse öffnen, heraus kommen alle Übel der Welt. Das Ende des "Sein", das "Goldene Zeitalter" oder auch "Heroische Zeitalter", das "Haben" ward geboren. Der Mensch betrachtet sich als das Primat, die Natur zu beherrschen.

Eine Vielzahl von Philosophen unternahmen den Versuch das „Sein“ im „Haben“ zu formulieren. Und so ergaben sich auch ernstzunehmende Versuche von Gesellschaftsformen. Aber es waren stets Versuche, den vom „Haben“ benachteiligten Menschen eine Perspektive auf ein besseres Leben aufzuzeigen, aber immer auf Kosten der Herrschenden, dem Haben. Und immer ist dabei Gewalt und Gegengewalt, in extremen „Perspektiven“ das Versprechen des Paradieses nach dem irdischen Leben, wesentliches Element. Auch gab es Tendenzen der Umkehr des Primats, wie im Buddhismus. Für die Natur ist unbedeutend ob der einzelne Mensch, von welcher Religion oder Weltanschauung auch immer überzeugt ist. Der Mensch ist Teil der Natur. Wenn eine Philosophie, mit dem Inhalt des „Sein“, dann zu Natur mit allen Menschen eingebunden. Und dafür wieder die „Büchse der Pandora“ erwähnt. Denn mit dem Öffnen dieser Büchse und dem entweichen allen Übels der Welt war Pandora derartig erschrocken, dass sie die Büchse wieder fest verschlossen hat. Dadurch blieb die „Hoffnung“, welche sich am Boden der Büchse befand, in der Büchse. Die Hoffnung ist es, das alles Übel der Welt wieder einsammeln, in der Büchse gesammelt, wieder fest verschlossen werden kann.

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2.1. Das "Sein" – Ursprung des "Haben"

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Das "SEIN" des Universums ermöglichte mit seiner Evolution die menschliche Entwicklung. Am Anfang der menschlichen Entwicklung stand die NUTZUNG der Dinge in der ihm umgebenden Natur. Mit dem formulieren, behaupten und ergreifen von BESITZ der Dinge, der späteren Festschreibung und Dokumentation von Besitz an Dingen, ergab für den Menschen die Entwicklung vom "Sein" zum "HABEN".

Das Exzerpt daraus formuliert ist: "SEIN" = NUTZEN zu "HABEN" = BESITZ.

Die Deutsche Sprache des "Haben" ist davon gekennzeichnet das viele Verben, Wörter zu Tätigsein von Menschen, zu Substantiven, zu Dingen, den Besitz zum Ausdruck bringend, sich erst im Sprachgebrauch wandelten und dann in Schriftsprache manifestierten.

Beispiel: "Ich habe ein Auto" oder "Mir ist autofahren gegeben".

Hier ist deutlich der Unterschied von "Haben" = Besitz /Nichtstun und "Sein" = nutzen /tätig sein zu erkennen.

Das Exzerpt daraus:

  • "Haben" = ICH = ich habe ... Privateigentum = Besitz.
  • "Sein" = mir = mir ist … gegeben = nutzen.

Der Widerspruch von Theorie und Praxis im menschlichen "Haben", ein "Gutes Leben", dem Höchstmaß an Lust und Freiheit, der Jagd nach "Glück", z.B.:

  • Grenzenloses Vergnügen gegen das Ideal diszipliniertem Tätigsein.
  • Zwanghafter Arbeitsethos gegen das Ideal völliger Faulheit.
  • Fließband und Bürokratie gegen Fernsehen, Auto, Lebensmittel und Alkohol im Überfluss sowie Sex.
  • Begriffsdefinition von "Profit" wird vollkommen gewandelt (siehe Bibel und heute).

Wir betrachten in unserer heutigen Gesellschaft das "GELD" als das wesentliche Merkmal der Gesellschaft. "Schneller, höher, weiter", zusammengefasst formuliert mit "Ökonomie", einem Begriff des "Haben", wird als das MUSS einer funktionierenden Gesellschaftsform betrachtet. Es ist aber nur eine Zahl, der Nominalwert zu Haben. Viele Philosophen haben sich die "Zähne ausgebissen" Ökonomie in einer menschlichen Form dazustellen. Jeder Versuch "Geld und Ökonomie" nicht mehr als das wichtigste Element einer Gesellschaft zu betrachten wird vom "Haben", mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Dafür werden vom "Haben", wenn notwendig auch die eigenen Regeln zur Ökonomie außer Kraft gesetzt.

"HABEN" = BESITZ von Dingen = GELD der Nominalwert von Besitz.

Die Entwicklung, vom "Sein" zum "Haben", wird dadurch besonders beschleunigt und gefestigt, dass Geld selbst Geld als Nominalwert, eine Zahl auf einem Geldkonto, entstehen lässt. Die schärfsten Formen sind die Definitionen der Gesellschaft des "Haben" zu Privateigentum an Grund und Boden, einen Teil der Erdoberfläche und banktechnische Geldmehrung, wie Zins und Zinseszins, Börse und ihre Derivate. Zusätzlich werden unübersichtliche Strukturen von Steuern, Abgaben und Gebühren geschaffen. Der Begriff "Privateigentum", die qualifizierte Dokumentation des "Haben", kommt aus dem lateinischen Wort "privatus". Es bedeutet übersetzt "abgesondert, beraubt, getrennt". Dem Menschen seiner Wertschöpfung beraubt, gilt besonders für Zins und Zinseszins sowie Steuern, Abgaben und Gebühren.

Bereits mit Abschaffung von Zins und Zinseszins sowie Aktien und anderen banktechnischen Derivaten, ist die "Macht" des Geldes wesentlich minimiert.

Aber im "Haben" des 20./21. Jahrhundert gilt:

  • Maximaler Konsum und zur Routine gewordene Teamarbeit.
    Arbeiter am Fließband, Bauern in Kolchosen bzw. Verbänden, Behörden im Großraumbüro, Künstler im Workshop, Wissenschaftler interdisziplinär u.v.m.
  • Luststreben bisher ein Privileg der Minorität, wird zu großen Teilen der Bevölkerung der Industrieländer.
  • Ausleben des individuellen Egoismus (Form des Charakter) statt Harmonie und Friede, z.B. Frieden in Europa? Habgier - ICH besitze möglichst alles, teile nicht (Exportweltmeister).
  • Eine Gesellschaft notorisch unglücklicher Menschen: einsam, depressiv, destruktiv, abhängig. Das 21. Jahrhundert, das Jahrhundert von Menschen mit Nervenkrankheiten.
  • Zeit ständig einsparen zu „totschlagen“ gewonnener Freizeit.
  • Schneller, höher, weiter zu immer mehr Ökonomie.
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2.2. Patriachat - Geld - Gewalt

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2.3. Naturversum - Evolution des Lebens zum "Sein"

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Die Evolution des Lebens vom "Haben" zum "Sein" – NATURVERSUM:

  • Natur besitzt das Primat
  • Mensch mit seinen Eigenschaften ist das Ergebnis der Evolution der Natur,
  • Respekt des Menschen zur Natur und damit auch zu sich Selbst und Zueinander, der Mensch eingegliedert in die Natur,
  • NICHT "schneller, höher, weiter" – SONDERN – "effektiver, regenerierbar, freundlicher", im Sinn zur Natur und damit des Menschen und seiner Gesellschaft!

Grundlegende Betrachtungen zu einer Evolution für "Haben" zum "Sein". Um eine Entwicklung vom "Haben" zum "Sein" zu ermöglichen ist keine Revolution der Gewalt notwendig, um die Evolution der Gesellschaft zu beeinflussen. Derartige Umkehrungen von gesellschaftlichen Entwicklungen sind in der Evolution der Gesellschaften niemals erfolgreich gewesen. Das wird auch derartigen Formen von Entwicklungen in Gegenwart und künftiger Gegenwart beschieden sein.

Und für diesen Umkehrprozess ohne Gewalt sind in den Gesellschaften des Habens, auch der deutschen Gesellschaft, bereits Grundvoraussetzungen existent!

In der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland ist bereits im Grundgesetz mit Artikel 146 die erste Voraussetzung gegeben. Bereits 1949 wurde formuliert und in den westlichen deutschen Besatzungszonen mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland beschlossen: "Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

Heute (2014) ist in Artikel 146 formuliert: "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist." In dieser Fassung des Artikels 146 GG ist lediglich der Teilaspekt der Wiedervereinigung in der Präambel von der Fassung von 1949 integriert.

Das gesamte deutsche Volk kann sich in freier Entscheidung eine Verfassung geben. Eine Verfassung, kein neues Grundgesetz!

In einer Verfassung des Seins sind die Verwaltung der gesellschaftlichen Gemeinschaft vom "Haben" (Regierung – Bundestag, Bundesrat etc.) vollkommen mit neuen Strukturen, Zusammensetzungen, Inhalten sowie Rechten und Pflichten zu bilden. Das ist keine Bedrohung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Volkes der Bundesrepublik Deutschlands. Das ganze Gegenteil ist der Fall. Diese "Grundordnung" wird  vom "Haben" heute missbraucht. Denn es ist die demokratische Freiheit des "Haben": "Was dir gehört, gehört mir. Was mir gehört, geht dich nichts an".

Das Exzerpt daraus:

  • "Haben" = MEIN = ich habe ... Privateigentum.
  • "Sein" = UNS = uns ist gegeben ..., das Leben.

Damit wird die freiheitlich demokratische Grundordnung für alle Menschen wirklich, lebendig. Mit Artikel 146 dieses Grundgesetzes ist die Formulierung einer "echten" Verfassung mit Vollendung der Einheit des gesamten deutschen Volkes festgeschrieben und damit auch eine Formulierung zum "Sein" möglich, nicht wider dem Grundgesetz. Ergeben sich in 2014, nach über 20 Jahren der Wiedervereinigung aller Deutschen, in den Grenzen vom 03. Oktober 1990, zu diesem Artikel zwei Fragen:

  • Ist die Vollendung der Einheit des gesamten deutschen Volkes noch nicht vollzogen?
  • Ist die Bundesregierung untätig und begeht damit einen Verstoß gegen das Grundgesetz?

Der Bundespräsident, die Regierung und der Bundestag werden im heutigen "Haben" von Parteien geprägt. Nichts gegen Parteien, aber repräsentieren diese das Volk? Alle Parteien zusammengenommen können diesen Anspruch in 2014 nicht mehr gerecht werden. Die letzten Landtagswahlen hatten nicht einmal 50% Wahlbeteiligung. Die Parteien, aus denen Regierungen in "Volkswahl" gebildet werden, verkörpern lediglich Eliten des Habens. Über 50%, über die Hälfte der Wahlberechtigten Bürger der Bundesrepublik Deutschland, haben moralisch der Bundesrepublik Deutschland den "Rücken gekehrt". Zugleich sind sie alle in absoluter Abhängigkeit des Habens, dem Kapital, allgemein Geld mit seinem Verwalter Bank. Die Politik, das "Sprachrohr" des Kapitals. Denn das Kapital kann sich nicht selbst gegenüber dem Volk artikulieren. Was zur Folge hat: Das Volk lässt seinem Unmut an Politikern und Parteien aus, nicht an den tatsächlichen Verursachern ihrer Sorgen und Nöte. Zukünftig werden sich Strukturen entwickeln die das gesamte Volk repräsentieren, entsprechend "bunt" zusammengesetzt. Und immer gebildet werden von "Unten nach Oben". Auch ist dann wählen gehen ein Grundbedürfnis der Bürger, auch eine Pflicht. Was im "Haben" ganz bewusst "freiwillig" ist. Freiwillig in Abhängigkeit des Geldes, des Kapitals, der Politik!

So könnten neue Strukturen grundlegend aussehen – alles Wahlfunktionen von unten nach oben wählbar (Kandidaten: Personenwahl), gebildet nach einer Verfassung:

  • Kommune-Parlament, Rat, Präsident
  • Region-Parlament, Rat, Präsident
  • Deutschland-Parlament, Rat, Präsident

fortführend in

  • Europa-Parlament, Rat, Präsident
  • UNO-Parlament, Rat, Präsident

Alle zu einer Wahl notwendigen Funktionen werden durch das gesamte Volk realisiert – Kanditatenaufstellung, Wahlorganisation und Durchführung - in allen Ebenen (Deutschland drei, Europa vier, Welt fünf), aller 5 Jahre. Die Vorstellung der Kandidaten, in öffentlichen Versammlungen und elektronischen Medien (keine Plakatwerbung) ist ab 7. Monat des 4. Jahres möglich, finanziert durch Haushaltbudget der/des betreffenden Kommune/Region/Landes. Wahlberechtigt ist jeder Bürger mit vollendetem achtzehntem Lebensjahr. Mit vollendetem achtzehntem Lebensjahr kann jeder Staatsbürger auch als Kandidat aufgestellt werden. Personen ab vollendetem sechszehntem Lebensalter können auch als "Beisitzer" ins jeweilige Parlament (max. 5%), ohne direktes Stimmrecht, gewählt werden – Ausbildungsphase für gesellschaftliche Verantwortung. Die Wahl von Personen zu einem Parlament ist ein Grundrecht der Menschen, daher auch eine Grundpflicht der Menschen. Denn es gilt grundsätzlich, Recht gleich Pflicht, Pflicht gleich Recht.

In einer Verfassung des Seins sind zur Verwirklichung des Grundsatzes "effektiver, regenerierbar, freundlicher" die Grundregel des Habens, die Ökonomie konsequent zu verändern. Dazu sind neue Betrachtungsweisen zum Geld geboten. Eine veränderte Betrachtungsweise des Geldes ermöglicht die Natur und den Menschen wieder als das Primat zu betrachten. Nicht Geld regiert die Welt, die Natur mit Menschen!

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2.4. Grundsatz für ein Leben im "Sein"

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Das Solidarprinzip der Menschen mit der Natur ist oberstes Gebot. Respekt, Achtung zur Natur ergibt, da der Mensch ein Teil der Natur ist, folgerichtig auch Respekt der Menschen im Miteinander. Das gilt für Generationen und Geschlecht der Menschen, für Kinder und Personen mit gesundheitlichen sowie körperlichen Beeinträchtigungen sowie für Menschen anderem Äußerem, Sprache, Kultur und Denkweisen gleichermaßen.

Das Leben im "Sein" vereinfacht viele im "Haben" komplizierte gesellschaftliche Vorgänge. Was von vornherein grundsätzlich viele Ressourcen der Natur schont bzw. nicht benötigt.

Das sind:

  • Militär, Krieg und alle zerstörerischen Handlungen an Mensch und Natur
  • Ökonomie, was ist ökonomisch? Einnahmen = Ausgaben.
  • Rechtorgane – Rechtpflege, Dynamische Gesetzgebung
  • Strukturen des Gemeinwesen
  • Verwaltungen aller Art des Habens, reduziert auf das Nötigste, funktionieren des Gemeinwesens
  • Geld und Steuern, der ganze Komplex von damit im Zusammenhang stehenden Teilaspekten, reduziert auf einen prozentualen Wert auf Einnahmen aller Art (Zivilabgabe), von Mensch und Tätigsein (Recht – Pflicht zu Gemeinwesen)
  • Krankenkassen, Pflegeversicherungen, reduziert auf eine Einrichtung (Humandepot – immer den allgemein medizinischen Höchststand repräsentierend - Pflicht) plus rein privat finanzierte Absicherung von Zusatzleistungen (nicht medizinisch Erforderlichen aber von dem einzelnen Menschen gewünscht - Recht) durch und für Personen (Einzelzimmer/Chefarzt/Sonderkuren etc.)
  • Versicherungen, reduziert auf eine Einrichtung (Sicherungsdepot - Pflicht) – Allgemeine Garantie der Solidarität der Gemeinschaft für unvorhersehbare Ereignisse (z.B. Naturereignisse) plus rein privat finanzierte Absicherung durch und für Personen oder Firmen (Recht)
  • Einführung einer monatlichen Grundsicherung, dadurch Wegfall Sozial- und Arbeitslosengeld und deren Versicherungen/Ämter (Pflicht) – Recht aller Menschen auf Grundsicherung
  • Mobilität des Menschen, seiner Daten und Güter – Nullbarriere
  • Ressourcensicherung und regenerative Nutzung, Energie, Ernährung, Hygiene
  • Strukturen des Menschen für Leben, Arbeit und Freizeit, reduziert auf drei Formen (Leben, Tätigsein, Interessen)
  • Geldwesen
  • Umgang von Verfehlungen von Menschen und Firmen, heute: Strafvollzug - Gefängnis

Ökonomie, was ist ökonomisch?

Generell nur das mit dem höchsten Profit, nicht mit dem wissenschaftlich begründeten Möglichen und besonders was auch in der künftigen Gegenwart umfänglichen Bestand hat. Es gilt in Deutschland der geflügelte Satz: "Alter Erfolg tötet neuen Erfolg". Überholtes wird beibehalten so lange wie möglich. Sinnvolle Investitionen, Erneuerungen und Entdeckungen sowie Entwicklungen von vornherein vom Altbewährten im Keime erstickt, oft auch in die Welt verkauft. Es zählt der kurzfristige Profit. Was später der teure Rückkauf von daraus erzeugten Produkten kostet, ist gleichgültig. Es bezahlen die Anderen, die Konsumenten und der Staat verdient dabei immer mit, gesetzlich abgesichert, mindestens mit der Umsatzsteuer. Prima, oder? Als ein Beispiel zu "Alter Erfolg tötet …", hier genannt: Das Faxgerät (1956). Eine Erfindung von Rudolf Hell (1901 – 2002) von der Firma Siemens AG, mit der Erfindung Glühbirne entstanden und börsennotiert, verschmäht, von Japanern die epochale Erfindung erkannt, produziert, mit Siegeszug um den ganzen Erdball verkauft. Erst 1979, 20 Jahre später wurde der Faxdienst von der Deutschen Post in Verbindung mit der Firma Siemens AG in Deutschland eingeführt. Unzählige weitere Beispiele können hier genannt werden. Aber es gibt auch Beispiele da ist es genau umgekehrt. Hier ein Beispiel: Magnetschwebebahn. Ganz geheim, das vielversprechend große Geschäft. Heute: Scheibchenweise übergab man den Chinesen die Technologie. Immer das große Geld vor Augen, blind vor Profit. Aber der Chinese nicht dumm, lernt und baut selbst. Die Deutschen, machen im Emsland wo die Versuchsstrecke steht einen Crash. Aber die Bosse scheffeln Geld, machen schöne Reisen in luxuriösem Ambiente, von Steuergeldern finanziert. Die Verfahrensweise wird von den Interessen bestimmt, dem "Haben". Auch das ist Programm der Profitsucht: In vielen Bereichen werden kleine Entwicklungsschritte getätigt, unausgereifte Produkte produziert – immer ein Ressourcenverbrauch - um Menschen als Praxistester zu benutzen und öfter mit Instandsetzung und Neukauf zur Kasse zu "bitten". Oft werden epochale Entwicklungen verschleiert, verunglimpft oder ganz der Menschheit vorenthalten, alles im Auftrag von Ökonomie, dem höchstmöglichen Profit, dem "Haben".

Rechtorgane – Rechtpflege

Der gesamte gesellschaftliche Bereich der Rechtorgane und Rechtpflege ist vollständig neu zu ordnen. Diese ist im "Haben" ein wesentliches Instrument zur Wahrung und Sicherstellung der Interessen des Habens. Im "Haben" sind, in wesentlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, ethisch moralische Denkweisen zum Leben komplett negiert. Die Rechtorgane sind als ein Werkzeug des "Haben" installiert, da die Rechtorgane sonst eine Bedrohung des "Haben" darstellen, ihre Aufgaben nicht im Interesse des "Haben" erfüllen würden. Die Tatsache das die Rechtorgane an die Gesetze des Habens gebunden sind, also Gesetze vom "Haben" selbst beschlossen, keinerlei Rückkopplung gegeben ist und damit jegliche Reform von Gesetzen unterdrückt ist, ergibt einen Tatbestand des Unrechtes gegenüber dem Volk. Das "Haben" wirkt umfänglich, mittels seiner Lobbyarbeit notwendige Reformen zu verhindern, zu boykottieren, der Regierung selbstverfasste Gesetzesentwürfe zur Beschlusslage vorlegt. Es erfordert grundsätzlich ein Umdenken zum Umgang mit Gesetzgebung, Rechtsprechung und Vollzug. An einem Beispiel wird es deutlich. Die Parteien und Politiker welche das Volk repräsentieren sollen, im Bundestag Gesetze verabschieden, sind mittels eines nicht grundgesetzkonformen Wahlgesetzes vom Volk gewählt. An anderer Stelle dieser Erde nennt man es Wahlbetrug, Betrug am Volk. Nicht nur die direkte Todesstrafe, welche zum Glück zumindest in Deutschland abgeschafft ist, auch das Gefängnis selbst ist zu betrachten. Denn es ist Freiheitsberaubung! Kein Mensch wird als Übeltäter geboren, auch wenn es "wissenschaftliche Persönlichkeiten" immer fortwährend behaupten. Die Gesellschaft hat jeden einzelnen Menschen zudem gemacht was er ist, wie er sich in der Gesellschaft bewegt. Auch die "wissenschaftlichen Persönlichkeiten" sind von ihrer Gesellschaft geprägt, erzogen und ausgebildet. Schon damit sollten diese "Persönlichkeiten" erkennen welchen Wahrheitsgehalt ihre Aussagen haben. Die Justiz in Deutschland, mit Staatsanwalt und Richter, kennt nur zwei Aspekte zur Urteilsfindung.

  • Straftat feststellen
  • Strafmaß festlegen

Damit endet die Aufgabe eines Richters, der Rechtpflege, der Übeltäter geht ins Gefängnis und ist sich selbst überlassen. Besonders bei schweren Straftaten ergeben sich in der Regel für den Übeltäter, aber auch für die Gesellschaft, schwerwiegend neue oder weitere, auch anderweitige und ergänzende Übeltaten. Die Analyse warum es zu der Übeltat gekommen ist wird in den überwiegenden Fällen nicht betrachtet. So gibt es auch keine oder nur oberflächliche psychische Betreuung für Übeltäter, eine "Besinnung" zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft erfolgt kaum. Das ganze Gegenteil ist heute gegenwärtig, eine gesetzliche Festschreibung ist nicht gegeben. Daher wird der rechtsprechenden und vollziehenden Gemeinschaftshoheit besondere Bedeutung zum Aspekt der "Besinnung" von Übeltätern zukommen. Die oberen zwei Aspekte werden ergänzt durch zwei weitere Aspekte,

  • Rechtanalyse und Vorbeugung
  • Missdeutung, Missachtung zu Verfassung, Gesetz, Verordnung feststellen
  • "Besinnung" festlegen
  • Umsetzung von "Besinnung", Nachsorge

Hetz- und Hexenjagd, auch Medien spielen in der Gesellschaft des "Haben" eine sehr unrühmliche Rolle (von Profit geprägt – "Nur eine schlechte Nachricht, ist eine gute Nachricht", schlecht recherchiert bis verleumden), wie sie heute von Behörden aber auch von Menschen gegenwärtig betrieben werden, sind eine noch üblere Übeltat wie die des Übeltäters. Oft wird mit derartigen Vorgehensweisen ein Dominoeffekt zur einzelnen Übeltat geschaffen. Nur sind diese Übeltaten der Behörden oder von Menschen, Menschengruppen gegen einen Übeltäter gesellschaftlich "sauber". Im "Sein" gibt es ein respektvolles Miteinander von Menschen, auch gegenüber Übeltätern. Denn jede Übeltat ist ein Produkt der Gesellschaft! Auch das Ordnungsdelikt bei "Roter Ampel" über die Straße laufen gehört dazu, ist eine Übeltat.

Gesetze und Verordnungen, aufbauend auf UN-Charta, UN-BRK und Verfassung der Republik Deutschland, sind dynamisch zu gestalten. Gesellschaftliche Veränderungen erfordern auch anpassen, ergänzen, weglassen, von Inhalten bestehender Gesetze und Verordnungen oder neufassen von Gesetzen und Verordnungen. Die Rechtorgane, aber auch jede Zivilperson (Staatsbürger) kann über Zivilinitiativen (Eingaben, Petitionen etc.) aktiv an der Weiterentwicklung von Gesetzen und Verordnungen mitarbeiten. Alle Gesetzes- oder Verordnungsinitiativen werden im Recht-Gremium (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz – hier darf gefragt werden: Wer schützt uns vor dem "Haben") zusammengetragen und dem betreffenden Zivilgremium des Hoheitsterrums vorgelegt, beurteilt, nach Gesetz entschieden. Jedes Gesetz, jede Verordnung ist nach spätestens zehn Jahren auf die korrekte und aktuelle Wirksamkeit zu überprüfen. Dabei sollten grundsätzlich gesellschaftliche Veränderungen oder Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Wirksamkeit betrachtet werden und Berücksichtigung finden. Dabei ist zu bestehendem Gesetz oder Verordnung, welches im Inhalt korrigiert wird die Zustimmung des betreffenden Zivilgremiums (Parlament) des Hoheitsterrums (Land, Region, Kommune) erforderlich. Bei Wegfall oder Neufassung von Gesetzen oder Verordnungen ist immer eine Zivilwahl (Volkswahl) des betreffenden Hoheitsterrums (Land, Region, Kommune), gesetzlich festgeschrieben, erforderlich.

Strukturen des Gemeinwesens

Ganz an der Spitze der Gemeinschaft steht der Zivilpräsident (Bundespräsident). Er ist oberster Vertreter des Landes im Außenverhältnis des Landes, besonders zu EU und UNO. Gleichzeitig kontrolliert er Gemeinwesen-Beirat, Zivilgremium, Recht-Gremium und ist mit Vetorechten ausgestattet. Mit dem Beschluss einer verfassungsgebenden Versammlung wird die Verfassung entwickelt, zur Entscheidung gebracht und ist durch Volkswahl zu bestätigen. Mit Rechtwirksamkeit der Verfassung durch Volkswahl wird aus der verfassungsgebenden Versammlung ein ständiger Verfassungsrat (Gemeinwesen-Beirat) gebildet und ebenfalls durch Volkswahl bestätigt. Der Verfassungsrat hat nur eine Aufgabe, die Verfassung zu vertreten, gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen, die Wahl zum Zivilgremium zu leiten, Vorlagen zu erarbeiten und dem Zivilgremium des Hoheitsterrum (Landes-Parlament) zu Bewertung, Beratung und Entscheidung vorzulegen. Analoges gilt für das Recht-Gremium (Justizministerium), erweitert zu Gesetzen und Verordnungen. Er kontrolliert die durch das Zivilgremium (Parlament von Land, Region, Kommune) zur Verabschiedung bestimmte Gesetze und Verordnungen auf Konformität zu bestehenden Gesetzen und Verordnungen. Zusätzlich übt das Recht-Gremium die Kontrolle über die rechtsprechende und vollziehende Rechtpflege (Vorbeugung zu Recht und - Justiz, Polizei, Gefängnis - gleich Besinnung, Nachsorge) aus. Beide, Gemeinwesen-Beirat und Recht-Gremium, arbeiten zur Realisierung ihrer jeweiligen Aufgaben gleichberechtigt und ergänzend zusammen und sind dem Zivilpräsidenten (Bundespräsident) über den Zivilrat berichtspflichtig. In Verfassung und Gesetz werden Vetorechte des Zivilpräsidenten geregelt. Im Gemeinwesen-Beirat ist eine Rechtanfrage-Stelle (Eingabe/Beschwerde) zugeordnet. Jede Zivilperson (Staatsbürger) hat das Recht sich mit Anliegen und Anfragen, zu Verfassung, Gesetzen oder Verordnungen sowie zur allgemeinen Rechtpflege an die Rechtanfrage-Stelle zu wenden. Der Gemeinwesen-Beirat entscheidet endgültig über die jeweilige Zuständigkeit und kontrolliert deren Beantwortung innerhalb eines gesetzlich festgelegten Rahmens.

Für den Fall von Nichteinigung oder verzögerter Entscheidung zu einer Thematik, in einem gesetzlich festgelegten Rahmen, wird der jeweilige Zivilrat (Regierung), sich in eine Konklave begeben, von der Außenwelt abgeschottet, bis zu einer Entscheidung der "weiße Rauch" aufsteigt. Stillstand ist ausgeschlossen. Alles ist öffentlich zu dokumentieren, ausgenommen Inhalte eines Konklaves.

Machtmonopol Staat (im "Sein" Zivilhoheit)

Das "Sein" ist pazifistisch ausgeprägt. "Macht" ist ein generelles Fremdwort (Fremdwesen), für Menschen. Es sind wahnwitzige Vorstellungen, "Machtmonopol". In UN-Charta und UN-BRK wie auch im Grundgesetz ist von freien Bürgern mit selbstbestimmten Leben überall die Rede, festgeschrieben und dann sprechen wir von "Machtmonopol". Der "kluge" Staats- und Rechtswissenschaftler will uns von der Richtigkeit der Formulierung "Machtmonopol gehört allein dem Staat" überzeugen. Wie ist das mit Freiheit und selbstbestimmten Leben der Bürger vereinbar? Wenn es überhaupt ein "Machtmonopol" gibt dann könnte es der Natur zugeordnet werden. Die Zivilgemeinschaft ist mit einfachen, klaren und gleichberechtigten Strukturen von Menschen, Zivilpersonen (früher Abgeordnete, Beamte etc.) gegliedert.

  • Zivilpräsident (Bundespräsident, Landespräsident, Bürgermeister)
  • Zivilrat (Bundesregierung, Landesregierung, Gemeinderat)
  • Zivilgremium (Bundestag, Bundesrat, Landesparlament, Regierungspräsidium, Kreistag, Gemeindeversammlung)
  • Gremium (Ministerium, Landes- und Stadtämter)

Gewählt wird mittels Zivilwahl (Personenwahl) ein Zivilgremium (Bundestag und Bundesrat, Landtag, Gemeindeversammlung). Kandidat kann jede Zivilperson (Bürger) mit vollendetem achtzehntem Lebensjahr werden. Wahlberechtigt ist jede Zivilperson (Bürger) mit vollendetem achtzehntem Lebensjahr. Zur Lebensvorbereitung gehört auch eine Vermittlung von Sachinhalten des Gemeinwesens. Dazu besteht für Zivilpersonen ab vollendetem sechszehnten Lebensjahr die Möglichkeit in ein Zivilgremium als Mitglied ohne Stimmrecht gewählt zu werden. Aus dem Zivilgremium heraus wird der Zivilrat (Bundesregierung, Landesregierung, Gemeinderat) durch das Zivilgremium mittels Wahl der Mitglieder des Zivilgremiums gebildet. Der Zivilpräsident wird in Zivilwahl aller Wahlberechtigten Zivilpersonen direkt gewählt.

Der Hoheitsterrum des Landes ist gegliedert in drei Ebenen.

  • Hoheitsterrum des Landes (Bundesrepublik Deutschland)
  • Region (Bundesländer)
  • Kommune (Stadt, Landkreis, Gemeindeverband, Gemeinde)

Die territoriale Integrität einer Region oder Kommune, deren Inhalte, Kultur bestimmen die Zivilpersonen (Bürger, Bewohner) der betreffenden Region oder Kommune mittels Verordnungen. Verordnungen sind rechtverbindlich Verfassung und Gesetzen gleichgestellt, eine Ergänzung von Verfassung und Gesetz, welche die territorial natürlichen, kulturellen Besonderheiten respektiert und verbindlich festschreibt. Verordnungen sind zu Verfassung, Gesetz aufbauend zu gestalten und analoge Strukturen des Hoheitsterrums in der Region oder Kommune zu bilden.

  • Regioterrum, Komterrum
  • Regiozivilpräsident, Komzivilpräsident
  • Regiozivilrat, Komzivilrat
  • Regiozivilgremium, Komzivilgremium
  • Regiogremium, Komgremium

Armee und Polizeikräfte in gegenwärtigen Umfang, Struktur, Ausgestaltung und Ausrüstung sind nicht gegeben. Damit herangereifte Menschen, nach Abschluss der schulischen Grundausbildung, ihre Erfahrungen zum gesellschaftlichen Miteinander der Generationen machen können, wird eine zweijährige Arbeit im Sozialbereich Pflicht (Gemeinwesenphase). Armee, Polizei und Strafvollzug werden zusammengeführt zu vollziehender Gemeinschaftshoheit. Es werden fünf Bereiche der vollziehenden Gemeinschaftshoheit gebildet.

  • Rechtvorsorge, von Rechtpflege formuliert
  • Sicherung innerhalb des Hoheitsterrums
  • Durchsetzung von Entscheidung der rechtsprechenden Gemeinschaftshoheit
  • Rechtnachsorge, zu Besinnung auf Werte des Naturversum
  • Sicherung von außen zum Hoheitsterrum

Die Vorsorge, erläutern, einbeziehen, aktiv mitgestalten zu Naturversum, zu Verfassung, Gesetz und Verordnung, gegenüber allen Zivilpersonen, ist ein Grundrecht in der Zivilgemeinschaft. Dazu gehört das Erfordernis der Sicherung von Verfassung, Gesetz und Verordnung, innerhalb (heute: Polizei) wie auch von außerhalb (heute: Armee) des Hoheitsterrums, zu einem respektvollem Miteinander wie auch dem Tätigsein aller Zivilpersonen. Zivilpersonen welche durch Feststellung der rechtsprechenden Zivilhoheit Verfassung, Gesetz oder Verordnung missverstanden oder missachtet haben werden mit Rechtsprechung durch speziell geschulte Zivilpersonen der vollziehenden Gemeinschaftshoheit, begleitet mit Zivileidbeistand (heute Rechtsanwalt), mit den Inhalten des Naturversum, Verfassung, Gesetz oder Verordnung vertieft vertraut gemacht, die "Besinnung". In der Phase der unterschiedlichen Gesellschaftssysteme ist eine Sicherung des Hoheitsterrums notwendig. Dazu werden Spezialkräfte der vollziehenden Gemeinschaftshoheit gebildet (heute: Armee, militärischer Abschirmdienst, Bundesnachrichtendienst). Diese sind auszurüsten das eine erfolgreiche Sicherung des Hoheitsterrum gegeben ist. Dazu gehören auch Sicherungssysteme um eventuelle Schadenszufügung, von außerhalb des Hoheitsterrums, im Hoheitsterrum so minimal wie nur möglich zu halten. Einsätze außerhalb des Hoheitsterrums sind ausgeschlossen, ausgenommen zur Beseitigung von schädigenden Handlungen von außerhalb des Hoheitsterrums auf dem Hoheitsterrum.

Fürsorge Kinder- und Jugendfürsorge – Altersfürsorge

Mit der Einführung der "Pflegeversicherung" erfolgte die Aufkündigung des solidarischen Miteinanders der Generationen. Es ist absurd Pflege in Nominalwerten von Zeit und Geld zu definieren. Das bedeutet Nächstenliebe und Menschenwürde wird definiert auf Minute, Euro und Cent. Da sollte doch selbst dem Papst, der höchste Vertreter Gottes auf Erden, die Haare zu Berge stehen. Passiert nicht, Nächstenliebe und Menschenwürde ist damit auch ein Teil des "Haben" geworden, der Papst partizipiert sehr wesentlich davon. Das Interesse des "Haben", auch das Interesse … Gottes?

Im "Sein" sind Reinkarnation und alle Lebensphasen eines Menschen gleichwertig, gleichberechtigt im respektvollen Miteinander der Menschen, zur Natur gestaltet. Die heutigen Ethik- und Moralvorstellungen mit endlosen Debatten über Schwangerschaftsabbruch, Erziehung, Ausbildung, Arbeitswelt und Leben in der letzten Lebensphase eines Menschen, die unzähligen Gesetze, Versicherungen u.v.m. haben nur eine Aufgabe, Inhalt und Wirkweisen des "Haben" zu verschleiern und die Folgen daraus dem Volke, der Elite des Volkes zu versüßen, diese Menschen willfährig dem "Haben" zu machen. Um alle diese Hemmnisse für das Leben eines Menschen in allen seinen Lebensphasen, von Zeugung über Geburt bis zu seinem Ableben, in Würde und selbstbestimmter Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen, sind grundsätzlich neue Gedankenansätze zu finden und Strukturen zu bilden. Grundlage für neue Gedanken und Strukturen sind die historisch bekannten Formulierungen der Propheten und Weisen der Antike, das Grundsätzliche der christlichen Betrachtungen des Lebens, Altes und Neues Testament, gleich ob katholisch, islamistisch, buddhistisch oder der Philosophen wie Rousseaus, Hegel und Karl Max, die gegenwärtigen Grunddokumente der Welt, UN-Charta und UN-BRK. Erich Fromm unternimmt in seinem Buch "Haben oder Sein", Abschnitt 9. den Versuch ein Leben der Gesellschaft im "Sein" zu formulieren. Eingangs zu diesem Artikel schreibt er: "Ob uns eine solche Umorientierung vom Vorrang der Naturwissenschaft auf eine neue Sozialwissenschaft glücken wird, kann niemand vorhersagen." In seinen Ausführungen ist ihm ein wichtiger, aber wie ich überzeugt bin, kleiner Mangel in den Formulierungen unterlaufen. Was ebenso bei allen bekannten Philosophen zu finden ist. Eine mögliche künftige Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens, auch ein Leben im "Sein" wird immer mit Begriffen, zum gegenwärtigen Zeitpunkt des Niederschreibens, welche gesellschaftlich gebräuchlich sind, verbunden. Damit ist von vornherein ein Vergleichen möglich ("Geht überhaupt nicht!"), die Entwicklung einer Gestaltung des Überganges von vornherein negiert. Wenn Neugestaltung, neues Denken zu Natur mit Leben des Menschen, einer Denkweise vollkommen konträr zur Denkweise des "Haben", dann neue Begriffe und Strukturen. Was nicht bedeutet die menschlichen Errungenschaften und auch ihre Historie zu negieren, unbeachtet zu lassen. Das ganze Gegenteil ist notwendig. Die menschlichen Errungenschaften und seine Historie sind eingegliedert in ein Leben, eine Gesellschaft mit ihrem Gemeinwesen, in respektvoller Lebensführung des Menschen zur Natur und dem Miteinander der Menschen. Eine derartige Denkweise achtet alle Menschen, negiert nicht seine Historie und Errungenschaften, beginnt mit dem respektvollen Umgang seines Selbst und den unmittelbaren Mitmenschen. Findet es Fortsetzung über den unmittelbaren Lebensbereich hinaus, dann kann mit neuen Begriffen, Betrachtungen und Strukturen etwas Neues entstehen. Im Moment einer für mehrere Menschen drohenden Gefahr – eine Gemeinsamkeit schaffend -, finden diese Menschen ohne Vorbehalte, welche sonst allgemein bestehen, zueinander, stehen zusammen. Vielleicht ist das die "Hoffnung" welche sich noch in der Büchse der Pandora befindet? Ist eine große Katastrophe für den Menschen, die Menschheit erforderlich damit sich die Büchse der Pandora öffnet? Ich erlaube mir ganz kühn zu formulieren, NEIN!

Fangen wir mit uns Menschen und unserem unmittelbaren Umfeld an. Alle sind es Menschen, welche uns umgeben, mit zwei unterschiedlichen Merkmalen von der Natur ausgestattet (!); weiblich und männlich. Beim Menschen, auch von der Natur so bestimmt (!), ist das weibliche Wesen für die Reinkarnation, das männliche Wesen für die Initialisierung der Reinkarnation zuständig. Das zusammen ergibt die Evolution des Menschen, auch wieder von der Natur bestimmt (!). Nur, nur der Evolution haben wir es zu verdanken mit einem Gehirn zum aktiven Denken und bewussten Handeln ausgestattet zu sein. Daraus ergibt sich folgerichtig, alles Handeln von uns Menschen muss im Interesse der Natur, der Evolution erfolgen. Da wir Menschen nur in Gemeinschaft dauerhaft lebensfähig sind, sind alle Menschen, in welcher Lebensphase der Einzelne sich auch befindet, gleichwichtig, gleichwertig im Sinne der Natur zu achten. Und die Natur schreibt es vor: Das irdische Leben eines Menschen beginnt mit der Reinkarnation und endet mit seinem Ableben. Die einzelnen grundsätzlichen Lebensphasen eines Menschen

  • Zeugung
  • Geburt
  • Phase des Heranwachsen, des passiven Erkennen der ihm umgebenden Natur, der Dinge
  • Phase des aktiven Erkennen seines und des gemeinschaftlichen Lebens sowie der Natur
  • Phase zum aktiv Tätigsein für Ernährung, Hygiene, erneute Reinkarnation und Fürsorge für die Personen welche dem Menschen sein Leben möglich gemacht haben
  • Phase der Ruhe, wie Gott den 7. Tag noch heute genießt

Das fordert die Natur von uns Menschen im Abschnitt des irdischen Daseins. Dazu sind gemeinschaftliche Strukturen der Menschen notwendig. Diese sind in drei wesentliche Bereiche gegliedert,

  • Lebensbund (Gemeinschaften für Reinkarnation, aktivsein und Fürsorge, miteinander und verantwortlich zueinander von Menschen)
  • Aktivbund (Gemeinschaften für Tätigsein)
  • Interessebund (Gemeinschaften für Interessen, Freizeitgestaltung von Menschen)

Lebensbund (LB),

eine Gemeinschaft von Menschen die zueinander, sich gegenseitig unmittelbar verantwortlich fühlen, die Reinkarnation vollziehen möchten und den Mitmenschen Fürsorge entgegenbringen, die ihr Leben ermöglichten. Es ist nicht nur Mutter, Vater und Kind eine Familie. Der Lebensbund ist erweitert um Oma, Opa, Tante und Onkel, früher als Sippe bezeichnet, heute auch mit "Familie" verstanden. Aber auch Menschen welche kein Verwandtschaftsverhältnis verbindet, können dem Lebensbund zugehörig sein. Ein Lebensbund kann aus einer unterschiedlichen Anzahl weiblicher oder männlicher Personen bestehen. Der Lebensbund von mehreren gleichgeschlechtlichen Menschen ist dabei gleichberechtigt zu anderen Lebensbündnissen gestellt. Das wesentliche Merkmal eines Lebensbundes sind in Respekt und Achtung zueinander, in gegenseitiger Verantwortung empfindende Menschen. Das Heranwachsen, die Lebensvorbereitung eines Kindes erfordert besondere Aufmerksamkeit der vorangegangenen Generation. Dabei ist der ständige Kontakt von weiblichen und männlichen Wesen besonders wichtig. Weibliche und männliche Wesen unterscheiden sich grundlegend im Spektrum ihrer Emotionen. Ein Kind sollte mit heranwachsen die gesamte Palette der Emotionen von weiblichen und männlichen Wesen kennenlernen, möglichst damit aufwachsen. Aus diesem wichtigen Grund wird eine Adoption von mehreren gleichgeschlechtlichen Menschen nicht gegeben sein. Mutter oder Vater und Kind begründet ebenfalls einen Lebensbund. Auf das Ergebnis von Tätigsein des einzelnen Menschen, auch im Lebensbund, wird eine Zivilabgabe an das Gemeinwesen der Gemeinschaft erhoben.

Aktivbund (AB),

ist eine Gemeinschaft von Menschen welche für Tätigsein mit den unterschiedlichsten Inhalten zusammenfinden. Im "Haben" allgemein mit "Arbeit" bezeichnet. Dafür gibt es im "Haben" die verschiedensten juristischen Formen, herausgebildet aus dem Bürgerlichen Gesetzbuches von 1896 und dem Handelsgesetz von 1897. Alle Formen, ob Einzelunternehmer bis zur Aktiengesellschaft, im "Sein", nicht notwendig. Das Tätigsein ist einer freiwilligen Pflicht der Menschen, von der Natur vorgegeben. Denn ohne Tätigsein für Ernährung, Hygiene und Reinkarnation findet die Spezies "Mensch" nicht statt. Das weitere Tätigsein ist ebenfalls eine freiwillige Pflicht, getragen von dem Wusch die Erkenntnis zum Universum zu vertiefen, für den Menschen erlebbar zu machen, auch seine Freizeit zu gestalten. Alle Formen des Tätigseins werden in einer Form gebunden sein, da deren Inhalt immer eindeutig formuliert ist, aktiv Tätigsein. Und da mehrere Menschen durch Teilung von Inhalten effektiver das Tätigsein realisieren können, ist ein Zusammenschluss mehrerer Menschen zu einem gemeinsamen Tätigsein, ein Aktivbund. Ziel ist neben dem grundsätzlichen Bedürfnis des Tätigseins, mit dem Tätigsein die Voraussetzungen für Freizeitgestaltung zu schaffen. Das Tätigsein ist unter achten von Verfassung, Gesetz und Verordnung uneingeschränkt. Auch eine einzelne Zivilperson kann für sich alleine Tätigsein, hierfür ist jedoch kein Aktivbund zu begründen. Auf ein Ergebnis des Tätigseins eines Aktivbundes oder einzelnen Zivilperson wird eine Zivilabgabe an das Gemeinwesen der Gemeinschaft erhoben.

Interessebund (IB),

die Effektivität des Tätigseins ermöglicht den Menschen Freiraum am Tageszeitvolumen von 24 Stunden, einem Tag. Allgemein bezeichnet mit Freizeit, füllt er diese Zeit mit einer Vielzahl an Interessen aus. Das Spektrum von Interessen ist dabei genau so bunt wie das Leben selbst. Inhalt und Umfang wird bestimmt vom Interesse und dem Mensch der es ausübt oder mehreren Menschen die es in Gemeinschaft ausüben. Auch hier ist wieder das Bürgerliche Gesetzbuch von 1896 Grundlage für die juristischen Formen der Freizeitgestaltung. Mit dem Schaffen von Voraussetzungen einer Freizeitgestaltung durch den einzelnen Menschen, sind diesem alle Möglichkeiten der Freizeitausfüllung im Rahmen von Verfassung, Gesetz und Verordnung gegeben. Wird im Rahmen der Freizeittätigkeit aktives Tätigsein durchgeführt ist vom Interessebund dafür ein Aktivbund zu begründen. Bei der Durchführung der Freizeitgestaltung wird für den Interessebund keine Zivilabgabe an das Gemeinwesen der Gemeinschaft erhoben. Das betrifft insbesondere monatliche Mitgliedsbeiträge oder Spenden.

Im "Sein" werden für die Lebensformen von Menschen, Zivilpersonen zwei wesentliche Register eingerichtet,

  • Zivilpersonenregister – für jede einzelne Zivilperson, mit Geburt oder Einbürgerung
  • Zivilbundregister – der Zusammenschluss von Zivilpersonen für gemeinsame Lebensgestaltung, Tätigsein und Interessen
  • - Lebensbund - Zusammenschluss von Zivilpersonen, geprägt von gegenseitiger Zuneigung, Verantwortung
  • - Aktivbund – Zusammenschluss von Zivilpersonen zu Tätigsein
  • - Interessebund – Zusammenschluss von Zivilpersonen mit gleichen Interessen, zur Freizeitgestaltung

Grund und Boden – Ressourcen der Natur

Grund und Boden ist ein unveräußerliches "Eigentum auf Lebenszeit" der NATUR. Die heute allgemein üblichen Regelungen zu Besitz an Grund und Boden als Privatbesitz von Menschen ist ein Zeugnis der Überheblichkeit des "Haben". Dabei gibt es im gesellschaftlichen Gefüge gleichartiger Staaten auch Beispiele für das Gegenteilige, der Anerkennung der Natur als alleiniger "Besitzer" an Grund und Boden. Mit der vollkommenen Umgestaltung der heutigen üblichen Regelungen und Strukturen zu Grund und Boden als Privatbesitz eines Menschen, wird eine vollkommen veränderte Denkweise der Menschen hervorbringen. Die Respektierung der Natur als alleiniger "Eigentümer" an Grund und Boden, dessen festschreiben und neu strukturieren der zugewiesenen Nutzung für Personen oder von Gruppen von Personen durch das Gemeinwesen, kann eine Umwandlung der ethischen und moralischen Denkweisen, mit Verantwortung des Menschen und seiner Gemeinschaft zur Natur ergeben. Am schwedischen Beispiel, mit seiner seit Jahrhunderten praktizierten Regelung zu Grund und Boden, ist auch ein gepflegtes Miteinander der schwedischen Bevölkerung untereinander erkennbar. Auch in Deutschland sind heute bereits Formen der Nutzung an Grund und Boden bekannt ohne Besitz an diesem Grund und Boden zu haben, dem Recht auf Nießbrauch.

Der Nießbrauch ist das unveräußerliche und unvererbliche absolute Recht auf Nutzung einer Sache. Dieses Recht gibt es in den verschiedensten Formulierungen von Gesetzen der verschiedensten Länder (Schweiz: Nutznießung, Österreich: Fruchtgenussrecht) bzw. gehören zu Ethik und Moral von Gemeinschaften. Vor allem gilt dieses Recht für die Nutzung von Grund und Boden. Im schwedischen Recht gibt es keinen Besitz an Grund und Boden, es gilt das "Jedermanns Recht"! Das beinhaltet das Grund und Boden niemals Privateigentum sein kann, da Grund und Boden zum "Besitz" der Erde, dem Universum, der allgemeinen Natur, somit dem "SEIN" gehört. Daraus ergibt sich das "Jedermanns Recht" Grund und Boden in allgemeiner Form nutzen zu können. Der "Verwalter" von Grund und Boden innerhalb des schwedischen Hoheitsgebietes war früher der schwedische König, heute der schwedische Staat. Der Verwalter erteilt einer Person oder Gruppe von Personen ein Recht auf Nießbrauch an einem definierten Stück Grund und Boden. Diese Person oder Gruppe von Personen erhält das Recht in ihrem Sinne, Grund und Boden zu nutzen. Auch ein Objekt kann darauf errichtet werden, zum Wohnen, vermieten usw. Natürlich unter Beachtung von Baurecht etc. Das schwedische " Nießbrauchrecht" ist auch vererbbar, unter der Voraussetzung es wird vom Erben die bisherige Nutzung fortgeführt. Da Norwegen in der Geschichte einmal 300 Jahre von Schweden verwaltet wurde gilt dieses Recht auf Nießbrauch auch dort. Da Süd-Norwegen stark unter dem Einfluss von Kontinentaleuropa steht, gibt es unter bestimmten Bevölkerungsteilen Bestrebungen das Recht auf Nießbrauch durch die in Kontinentaleuropa übliche Betrachtungsweise zu Grund und Boden, dem Besitz an Grund und Boden, abzulösen.

Auch in Deutschland gibt es das Recht auf Nießbrauch, z.B. für das Nutzen eines Hauses. Es beinhaltet nicht den Besitz an Grund und Boden. Es ist auch kein Besitz am Haus selbst, nur Nießbrauch des Hauses möglich. Es darf nur genutzt werden und auch der Nutzen daraus gezogen werden. Dafür gibt es in Deutschland ein Grundbuch. Darin ist der Besitz an Grund und Boden wie auch das Objekt dokumentiert, der Grundbucheintrag. Ein Recht auf Nießbrauch bedarf im deutschen Recht nicht zwingend einer Dokumentation im Grundbuch. Ein Eintrag bedeutet nur eine juristisch ordentliche Dokumentation. Ein Grundbucheintrag ist heute für weitere Aspekte möglich. Es sind aber alles Aspekte in Verbindung mit Geld, dem "Haben" zuzuordnen.

Interessant ist der Besitz an einem Auto geregelt. Allgemein wird angenommen: Der Inhaber des Fahrzeugbriefes (Kfz-Brief) ist Besitzer. MITNICHTEN!  Es dokumentiert die allgemeine Zulassung  eines Fahrzeuges am öffentlichen Straßenverkehr. Dieser Fahrzeugbrief ist heute europäisch geregelt und wird mit "Zulassungsbescheinigung" bezeichnet. Im Punkt C.4c dieser Bescheinigung ist ausdrücklich vermerkt: "Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen". Eigentümer an einem Fahrzeug ist mit der Rechnung zum Erwerb des Fahrzeuges dokumentiert. Dieser kann einem Dritten alle Rechte, verbunden mit weiteren Vereinbarungen, den Nießbrauch einräumen. Analoges kann für alle beweglichen Güter gelten. Unerheblich ob dazu ein öffentliches Register mit seiner Gestaltungsart existiert.

Im "Sein" wird zu Grund und Boden ein

  • Bodenregister (früher: Katasteramt und Grundbuch)

geführt. Es registriert Zivilpersonen oder Gruppen von Zivilpersonen, Zivilbündnisse denen der Grund und Boden zugestanden ist. Gleichzeitig ist damit der Nießbrauch, eine weiterführende Nutzung, mögliche Weiterführung durch Folgezivilpersonen oder Folgezivilbündnisse,  Erschließung, Verwertung und Renaturierung von Ressourcen, festgelegt. Ausführlicheres zum Thema Grund und Boden im Kapitel 3.

Elektroenergie - Mobilität – Ressourcennutzung

Dieser Komplex beinhaltet alle notwendigen Aspekte für ein funktionales Gemeinwesen der Zivilgemeinschaft. Energie, die Mobilität der Menschen, seine Daten und Güter sind zwingende Grundlagen der zivilisierten Gemeinschaft. Die Energiegewinnung aus den natürlichen Ressourcen Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme, die Bereitstellung zur Nutzung durch den Menschen ist Grundlage zum Realisieren von Tätigsein und Interesse aller Art. Besonders die Infrastrukturen von Straßen zu Luft, Wasser, Land, Schiene, die Systeme an Rohrleitungen für Wasser, Flüssigkeiten und Gase, Elektroleitungen sowie Leitungen für elektronische Datensysteme sind Planung, Steuerung und Kontrolle in zentraler Verantwortung des Gemeinwesen eingegliedert.

Das Gespenst: Zentralismus. Ein gern vom "Haben" benutzter Begriff um Angst im Volk zu verbreiten. Denn mit etwas zentral gesteuertem wird immer der Verlust von Eigenkontrolle vermittelt. Zentralismus: Alle haben Halstücher zu tragen; jeder trägt Schuluniform, überall hat die Gurke gerade zu wachsen etc. Welche Verblendung des Volkes. Zentralismus ist auch Geld in Form von EUR oder US-Dollar, auch die UNO ist Zentralismus. Die Schulnoten, zentral definiert, Zentralismus. Das Gehirn eines Menschen ist die Zentrale seines Organismus, Zentralismus. Unzählige Beispiele sind zu benennen für Zentralismus. Was ist daran falsch? Falsch ist der Umgang mit zentralen Elementen in einer Gesellschaft. Zentrale Elemente welche eine ganze Gruppe von Menschen, ein ganzes Volk betreffen sind nicht nur sinnvoll, diese sind zwingend notwendig. Das fängt bei der Sprache an. Es ist immer zu entscheiden; was ist zentral sinnvoll zu gestalten, zu regeln, was regional oder kommunal. Der vorangegangene Textabschnitt zu "Elektroenergie" ist ein hervorragendes Beispiel wie ketzerisch das "Haben" mit dem Begriff "Zentralismus" umgeht. Im "Haben" wird Elektroenergie gewonnen durch Kernschmelze in Atomkraftwerken. Dafür gibt es in Deutschland drei Konzerne. Ist das nun Zentralismus? Energiegewinnung aus Sonne, Wind  kann in Deutschland auf der ganzen Fläche von (2014) 357.167,94 km2 stattfinden. Dazu kommt Wasser und Erdwärme. Das konsequent genutzt bringt, visionär betrachtet, so viel nutzbaren Strom womit der Verbrauch der deutschen Bevölkerung nichts anfangen kann. Deutschland wird Energie, ohne Atomstrom oder Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern, exportieren können. Derzeit gilt (noch!) Energiewende. Das heißt in Deutschland von Lobby Atomstrom zu Lobby Windparkstrom, mit Stromimport und stetiger Abzocke der Bevölkerung durch steigende Energiepreise. – Ein ganz normaler Vorgang im "Haben" für das "Haben". Denn es gibt viel Wind auf dem Meer, Strom aus der Stechdose wollen alle Menschen haben, aber kein Windrad auf dem Acker nebenan. Ist da kein Zentralismus vorprogrammiert? Ohne zentrale Schaltstellen funktioniert das moderne Leben der Gesellschaft nicht. Deshalb ist es zwingend notwendig die Panikmache des "Haben" durch eigene durchdachte Strukturen "zentral – regional – kommunal – regional - zentral", einem Kreislauf, in allen Ebenen der Gesellschaft zu gestalten! Mehr zu Energie in Artikel 3. zu Ressourcen im Artikel 4. zu Mobilität im Artikel 6.

Geld und seine Selbstgenerierung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Betrachtung des Komplexes "Geld – Ökonomie". Das umfasst das gesamte Spektrum von Papiergeld und Münzen, Chipkarte, Bank, Börse, Versicherungen u.v.m. Geld ist aus unserem gesellschaftlichen Leben nicht wegzudenken. Es ist ein Element zur Vergleichbarkeit der Dinge bzw. seiner Wertschätzung. Aber die Gesellschaft des "Haben", hat aus dem Geld zur Vergleichbarkeit von Dingen, Formen zur Selbstgenerierung des Geldes entwickelt. Geld erzeugt Geld, Zins und Zinseszins!

Die 1472 als Monte di Pietà in Siena gegründete "Banca Monte die Paschi de Siena" ist die älteste noch existierende Bank der Welt. Banken widmeten sich in den Anfängen ihrer Entstehung mit im Zusammenhang von Warengeschäften stehenden Kredit- und Wechselgeschäften. Auch gab es sogenannte Disconto- und Zettelbanken analog der heutigen Pfandleihhäuser. Erst mit der Einführung von Zinseszins und Entwicklungen neuer Geschäftsfelder der Banken wurde Geld selbst zum Objekt. Die Entwicklung der Gesellschaften, mit der prägenden Eigenschaft von Geld, dessen dominante Betrachtung festigt endgültig den Typus des "Haben" der Gesellschaftsform.

Mit der Schaffung einer Null-Zins Geldpolitik wäre ein weiterer wesentlicher Schritt der heutigen Gesellschaften zur Rückbesinnung zum "Sein" gegeben. Diese haben wir schon bald erreicht (2014 = 0,25% Leitzins der Europäischen Zentralbank). Allerdings ist damit allein das "Sein" nicht ausreichend gestaltbar. Die Niedrigzinspolitik hat nur das Ziel den wohlhabendsten Personen und ihren Institutionen das "Haben" zu sichern. Ein radikaler Schnitt in Punkto "Geld" ist notwendig. Und es klingt seltsam, es sind bereits heute, im "Haben", die notwendigsten Werkzeuge zur Neugestaltung von "Geld" und Hinführung zum "Sein" vorhanden.

  • Personen-ID, Steuernummer für jede natürliche Person mit der Geburt – automatisch vom Zentralfinanzamt des Bundes mit Geburtsurkunde vergeben, die steuerliche Identifikationsnummer, lebenslang, im ganzen Bundesgebiet gültig.
  • Steuernummer für jede juristische Person – automatisch vom Finanzamt mit Gewerbeanmeldung vergeben. Analog der natürlichen Person, mit Zulassung zum Gewerbe, Tätigsein, Aktivbund.
  • Bankkonto, Wahl der Bank unerheblich, gibt es für jede natürliche und juristische Person. Ab 01.04.2014 ist diese Kontonummer durch Einführung der IBAN als Unikat einer Person europaweit zuordenbar. Analoges für alle Zivilbündnisse.

Es ist nur noch eine gesetzliche Festschreibung der Zuordnung Steuernummer – Konto (Hauptkonto) notwendig. Eventuelle Unterkonten werden ausschließlich vom Hauptkonto bedient. Mit dem Konto-Haben ist damit der Nominalwert zur Erhebung der 10%-Zivilabgabe gegeben (10% - angenommener Wert). Eine Rückübertragung von Unterkonto zu Hauptkonto erhöht zwangsläufig  den zur Erhebung der 10%-Zivilabgabe führenden Nominalwertes des Hauptkontos. Wird in der Praxis somit nicht erfolgen. Weiteres zu Geld und damit verbundenen Themen im Kapitel 3. und Artikel 8.

Bleiben noch Touristen und andere Personen welche unser Hoheitsgebiet besuchen, betreten und sich aufhalten wollen. Es ist heute selbstverständlich, dass die Personen welche die USA bereisen wollen ihre gesamten Passunterlagen, bis Fingerabdrücke vor Reiseantritt den US-Behörden mit Einreiseantrag übergeben müssen. Was spricht dagegen in Deutschland analoges in Verbindung mit "Geld" zu formulieren. Nicht nur für natürliche Personen, auch für juristische Personen, Zivilbündnisse.

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2.5. Charakter - oder Wesenszüge eines Menschen

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In den vorhergehenden Ausführungen wurde u.a. versucht Menschen, welche von der vergangenen Gegenwart geprägt sind, einen Weg aufzuzeigen ohne ihre religiöse Überzeugung zu negieren. Mit unserem heutigen Wissen über die Natur, den Menschen und deren geschichtlich dokumentierten Zeugnissen, zum "Sein" zu finden zumindest sich zum Nachdenken zu öffnen. Im "Sein" zu Leben erfordert nicht Gott zu leugnen. Ein Leben im "Sein" wird nur möglich werden, wenn alle Menschen mit Respekt zu Natur und einem Miteinander wollen. Dazu ist die Leugnung eines "Gott" nicht erforderlich, im Gegenteil es gehört zum Respekt des Miteinander. Natürlich wird es eine Übergangsphase geben müssen, da niemand erwarten kann das es mit der Stunde "X" ein "Sein" erdumspannend geben wird. Daher sind auch noch Mechanismen der Sicherung einer Gemeinschaft des "Sein" erforderlich. Auch wird es anfänglich Menschen der Gemeinschaft geben welche die Grundprinzipien des "Sein" missdeuten oder missachten. Dafür gibt es im Gemeinwesen des "Sein" die Form der bekleidenden "Besinnung"- Nachsorge -. Kein Gefängnis, denn kein Mensch im "Sein" hat das Recht einen anderen Menschen seiner Grundfreiheit zu berauben. Jede Aktivität eines Menschen welcher das "Sein" missdeutet, missachtet ist immer auf unzureichende Aktivitäten der Gemeinschaft oder eigener Missachtung, Missdeutung durch die Gemeinschaft zurückzuführen. Grundsätzlich ist das Gemeinwesen gefordert, diese ist Mittelpunkt der Gemeinschaft.

In der Evolution der Menschwerdung ist dem menschlichen Wesen ein Gehirn gegeben worden, womit er nicht nur seinen Organismus steuert oder es als Werkzeug gebrauchen kann, sondern auch für Gefühle und Emotionen in seinem Wesen entstehen lässt, seine Wesenszüge. Charakterzüge sind dabei Wertungen seiner Wesenszüge von anderen Menschen vorgenommen. Daher sprechen wir im heutigen Sprachgebrauch vom Charakter eines Menschen, eines anderen Menschen (selten erfolgt Selbstkritik – eigene Charakterdeutung). Es ist heute allgemein üblich mit dem Wort "Charakter" eine Wertung über einen anderen Menschen abzugeben. In seiner Fortsetzung: "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm". Dabei sind dem "Apfel", vom "Stamm", diese Eigenschaften anerzogen wurden. Dazu kommen die Wirkungen des Umfeldes in dem sich der "Apfel" befindet. Ein stetiger Prozess der Generationen, der Fortpflanzung. Nur im Mutterlaib, als Fötus ist der sich entwickelnde Mensch frei von Charaktereigenschaften. Das gilt auch noch mit der Geburt, unter Wehen der Mutter und dem ersten Schrei des Neugeborenen. Jubelgesang von Allen. Erfolgt nicht sofort das erste schreien des Neugeborenen, gibt es den ersten Klitsch auf den zarten Popo, die erste Begegnung des Neugeborenen mit dem "Patriachat". Mutter und das Neugeborene folgen dann einem Urinstinkt des Lebens. Das Neugeborene wird von der Mutter an die Brust gelegt und der Saugreflex des Neugeborenen wird aktiviert. Kurz danach, noch im Kleinstkindsalter, beginnt die Phase der "Erziehung". Moralvorstellungen u. ä. gesellschaftlichen Grundlagen werden von Mutter, Vater, Geschwistern, Verwandten und Anderen, auch Kindern, dem Kind nahestehenden Personen beigebracht, wenn nötig mit "Gewalt". Auch Formen von Patriachat. Der Charakter bildet sich heraus. Der Charakter eines Menschen wird durch Betrachtungen, Beobachtungen und Sichtweisen Dritter formuliert, was sich insbesondere im 20. Jahrhundert herausgebildet hat.

Es folgt die Phase der "Ausbildung". Das Kind wird jetzt mit weiteren, auch von ihm unbekannten Personen, die "Spielregeln" der Gesellschaft lernen müssen, nach dem Slogan "schneller, höher, weiter". Ethik, Moral, Religion, Freiheit, Demokratie etc., alles nach den Grundregeln der Gesellschaft. Immer der "Beste sein" ist das Ziel. Schulnoten, Medaillen oder Urkunden sind Vorzeigeobjekte der Eltern oder Lobpreisungen von Statistiken von und für die Gesellschaft. Mit deren Grundabschluss wird der Mensch in zwei gesellschaftliche Gruppen geteilt. Die kreativ intelligente Gruppe, mit ständiger Weiterbildung, sowie der "Allgemeinen Gesellschaft", die "Arbeitnehmer". Die "Kreative Gesellschaft, "Arbeitgeber sowie Beamte, Funktionäre aus Politik, Wirtschaft und Sport, sind bzw. werden Werkzeug des "Haben". Damit keine Missverständnisse entstehen: Die Grundlagen zum Leben, wie Wohnung, Ernährung, Gesundheit sowie Arbeit und Regeneration, sind Voraussetzung um an die wunderbaren Möglichkeiten eines Leben im "Sein" zu denken. Daher gilt es die "Allgemeine Gesellschaft" entsprechend zu regulieren, die Sucht nach Besitz des "Haben" zu erfüllen. Handlungen des "Haben" der "Allgemeinen Gesellschaft" zu verschleiern. Die "Allgemeine Gesellschaft" hat nur eine Aufgabe. Dem "Haben", den Besitz im "Haben" zu mehren. Dafür wird dieser Teil der Gesellschaft mit Lohn, Gehalt bzw. Sold, verbunden mit dem immerwährenden Kampf zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, abgegolten bzw. "zur Stange gehalten". Gegen Ende der Lebenszeit wird der Mensch zum Versuchsobjekt der Lebenszeitverlängerung. Da wird er nicht nur pharmazeutisch und medizinisch benutzt, sondern auch das ökonomische Ergebnis des Schaffens, während seiner bisherigen Lebenszeit mühsam erarbeitet, beraubt. Keine Chance für diesen Menschen sich dem "privare" von Verwandten, Bekannten und Staat zu entziehen. Das "Haben" besitzt das Primat. Sein Tod wird beweint, warum auch immer, dafür ist es für den Dahingeschiedenen doch ein freudiger Augenblick. Identisch mit dem Augenblick seiner Geburt.

Dabei sind dem einzelnen Menschen unter Nutzung seines Gehirns Fähigkeiten gegeben, Gedankenprozesse zu sich selbst und seiner Umwelt zu entwickeln. Diese Entwicklung der Gedankenprozesse hat zu den heutigen Gesellschaftsformen sowie wissenschaftlichen Errungenschaften geführt.

Oft möchte die einzelne Person, oder sie bekommt es von einer anderen Person vorgehalten, seinen eigenen Charakter verändern. Unterstellen wir dieser Person lautere Absichten, keine Veränderung des Charakters um andere Personen zu täuschen, nein, er möchte seine vermeintlichen oder unterstellten Charaktereigenschaften verändern.

Allgemein fängt er damit an sich selbst zu analysieren, mit in seiner Vergangenheit erlebten, zu vergleichen. Daraufhin glaubt er zu erkennen, hier sollte eine Veränderung erfolgen. Es wird aber immer in einem unbefriedigenden Zustand münden, neue nichtbefriedigende Charaktereigenschaften sich ergeben. Auch ist es möglich, alles bleibt beim Alten, nur in anderen Konstellationen.

Was wird passieren bei folgender Fragestellung:

  • WER BIN ICH?
  • WAS WILL ICH?
  • WAS BENÖTIGE ICH?

Ein Bezug auf sein eigenes inneres "Ich". Die Suche nach der Erkenntnis seines inneren "Ich".

Sind diese drei Fragen hinreichend für ihn selbst beantwortet, wird er einen Prozess einer Selbsterkenntnis für sich selbst aktivieren. Dann werden Bemerkungen, Unterstellungen, Beleidigungen etc. wie auch vergangene Erlebnisse und Erfahrungen gegenstandslos. Diese sind eine Notierung im Unterbewusstsein, mehr nicht. Die eigene Kraft seines Inneren konzentriert und fokussiert den Menschen auf die Realisierung der Antworten auf die drei Fragen.

Er wird nicht mehr sein eigenes Erlebte betrachten, reine Zeitverschwendung. Alle Versuche der Umwelt, auf ihn Gegenströmungen zu entwickeln, diese Person von ihrem Fokus zu den drei Fragen abzubringen, werden von dem eigenen „Ich“ nicht mehr wahrgenommen. Die Gegenwart verkörpert sein eigenes "Ich". Die "charakterliche Veränderung" ist im vollen Gange, das Erkennen seiner eigenen Wesenszüge.

Im Allgemeinen wird der einzelne Mensch dann bereit sein, diese drei Fragen sich zu stellen, wenn …:

  • tiefgreifende plötzliche Veränderung seiner gesellschaftlichen Stellung
  • plötzliche Veränderung seiner körperlichen Eigenschaften
  • plötzliche Veränderungen in seinem persönlichen Umfeld
  • natürliche und/oder technische Katastrophe

Immer werden es plötzlich eintretende Veränderungen der Lebensumstände sein, die den Einzelnen, aber auch große Teile einer Gesellschaft, zu gedanklichen Neubetrachtungen seines/ihres Leben zwingen. Der Anfang, die Erkenntnis sich diesen drei Fragen konsequent zu stellen, ist ein kurzer aber oft mit menschlichem Leid verbundener Weg.

Aber er belohnt sich damit den ganzen Ballast des bisher Erlebten hinter sich zu lassen. Das bedeutet nicht, dass er vergisst. Das ist auch nicht gut für ihn. Denn jeder Mensch hat ein Leben, sein Leben. Sein Leben ist immer wertvoll, sein ganzes Leben!

Das alles gilt auch für die Gesellschaft als Ganzes, besonders für die Gesellschaft! Verändert sich der Einzelne, kann das von seiner regionalen Umwelt wahrgenommen werden. Ändert sich daraufhin eine Gesellschaft hat das oft Auswirkungen für die globale Umwelt. Damit kann eine Wechselbeziehung Einzelner – Gesellschaft – Einzelner entstehen.

Und es wird erklärbar; die Entwicklung einer Gesellschaft setzt die Entwicklung des einzelnen Menschen voraus. Sätze wie "Ich kann doch nichts machen. Ich bin nur ein kleines Licht." zeigen nur die Ohnmacht des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft. Die Schwierigkeit für den Einzelnen ist nicht "das kleine Licht", nein, das Erkennen von den drei Fragen. Sich die drei Fragen stellen ist einfach, aber der Erkenntnisprozess selbst, die Beantwortung dieser drei Fragen, ist eine enorme Leistung des Menschen. Für den Einzelnen ein umfangreicher und tiefgreifender Komplex der Wechselbeziehung von eigenem "Ich" und Gesellschaft. Dafür sind weitere Menschen als Partner für das Erkennen des einzelnen "Ich" sinnvoll, aber nicht notwendig. Grundlegend ist das Zusammenwirken von Intelligenz und Intellekt für den einzelnen Menschen bedeutungsvoll, die Antworten und Schlussfolgerungen auf diese drei Fragen sich erfolgreich zu geben.

Patriachat und Gewalt – Erscheinungsformen des "Haben"

Erich Fromm zeigt in seinem Buch auf wie sich das Patriachat, beginnend vor rund 7.000 Jahren in der menschlichen Gemeinschaft – Anfangs Sippe –, herausgebildet hat.

Gewalt des Einzelnen wie der Gesellschaft gegen den Einzelnen wie der Gesellschaft oder einer anderen Gesellschaft:

  • Unterdrückung von Teilen des Volkes durch Teile des eigenen Volkes
  • Krieg eines Volkes gegen ein anderes Volk
  • Mann vergewaltigt Frau, soll es heute auch umgekehrt geben
  • Mann schlägt seine eigene Frau, soll es auch heute umgekehrt geben
  • Vater züchtigt Kind mit Ochsenziemer
  • Mutter züchtigt Kind mit Ohrfeigen
  • Lehrer züchtigt Schüler mit Rohrstock
  • Staatsgewalt bringt Menschen in Gefängnis
  • u. v. a.

Jegliche Form von Gewalt, auch Nuancen davon, die immer von einem Menschen, einer Gesellschaft ausgehen, wird immer ein Akt der Gewalt, Demütigung etc. für einen anderen Menschen, eine andere Gesellschaft sein. Die Ursachen, so unterschiedlich diese sein mögen, haben immer ihren Ursprung in dem Menschen, der Gesellschaft von dem/der Gewalt ausgeht. Auch charakterliche Gewaltpotentiale des Einzelnen haben ihren Ursprung immer in der Gesellschaft selbst. Denn jeder Einzelne, jede Generation wird nur so gut auf das Leben vorbereitet sein ("Erziehung"), wie der "Erzieher", wie die "erziehende" Generation ist. Oft zeigt die "ältere" Generation auf die Jugend, die nachfolgende Generation, aber es ist der Spiegel welcher der "älteren" Generation vorgehalten wird.

Gesellschaftsform der Zukunft abgeleitet aus der Menschwerdung


Gesellschaft Vorgang/Aktion

Geist Energie + IT-Technologie <> Organisation
+ = Naturversum < = Nullbarriere <> Zugang
Energie Geist < Reproduktion <> Wiederbelebung

Individuum  

weiblich männlich + Korrelation <> Wechselbeziehung
+ = sächlich < = Kopulation <> Vereinigung
männlich weiblich < Reinkarnation <> Wiederverkörperung

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2.6. DAS LEBEN – die Natur, Evolution des Menschen
– Familie und Lebensbund (LB)

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Die Natur ist unendlich, zeitlich unbegrenzt, getragen von seinen Gesetzen selbst, den Gesetzen der Natur – natürliche Gesetze – NATURGESETZE.

Das Zusammenwirken der einzelnen Naturgesetze bringt eine unzählige Anzahl von Erscheinungsformen des Lebens hervor. Das ist die LEBENDIGKEIT des Lebens. Jede einzelne Erscheinungsform ist nicht das Ergebnis eines Zufalles, immer ein Resultat aus dem Zusammenwirken der Naturgesetze. Gleichzeitig ist jede Erscheinungsform zeitlich begrenzt, ein KOMPROMISS der Natur. Die Summe der Erscheinungsformen ist zusammengefasst, die EVOLUTION des Lebens. Die zeitliche Dimension der Erscheinungsform definieren wir für Stoffe mit HALBZEITWERT, für Lebewesen mit LEBENSZEIT.

Das Leben mit den Wechselwirkungen der Naturgesetze kennt keine BARIERRE. Dafür hat das Leben die Evolution. Nur eine permanent stetige Analyse und Veränderung für und mit sich selbst.

Eine Erscheinungsform der Evolution ist der Kompromiss MENSCH. Die Menge des Menschen ist die MENSCHHEIT. Der Halbzeitwert des einzelnen Menschen nennen wir LEBENSERWARTUNG, seine LEBENZEIT. Dieser Zeitrahmen ist für den einzelnen Menschen überschaubar definiert. Dagegen ist der Zeitrahmen der Menschheit, zumindest für die Spezies Mensch, nicht definiert. Die Menschheit ist aber vom Leben befähigt diesen Zeitrahmen zu gestalten, deren Halbzeitwert möglicherweise zu verändern. Das Leben hat den Menschen dafür mit zwei Eigenschaften ausgerüstet: INTELLIGENZ und INTELLEKT! Intelligenz ist die Darstellung des WISSENS. Das Wissen setzt sich aus unzähligen Detailerkenntnissen zu den Naturgesetzen zusammen. Der Intelligenzgrad oder modern bezeichnet der IQ eines Menschen kennzeichnet ein umfangreiches Wissen.

Der einzelne Mensch hat eine vom Leben vorgegebene Lebenserwartung. Er ist ein Individuum, aber benötigt zu seiner natürlichen Lebenserwartung die Gemeinschaft der Menschen: FAMILIE, SIPPE, VOLK – die GEMEINSCHAFT. Damit das Zusammenleben der Gemeinschaft möglich wird hat die Gemeinschaft IDEELLE und MATERIELLE GESETZE – Gesetze der Gemeinschaft - geschaffen. Die Notwendigkeit zur dauerhaften und gleichmäßigen Regelung der Verhältnisse innerhalb einer Gemeinschaft durch diese Gesetze ist uralt – verändert hat sich im Laufe der Zeiten lediglich die Person oder Legitimation des Gesetzgebers dieser Gesetze.

Nur mit Intelligenz alleine ist keinerlei Erkennung der Naturgesetze möglich.

Dazu ist die zweite Eigenschaft von Bedeutung, der Intellekt des Menschen. Während das Wissen der erkannte Teil der Naturgesetze durch die Menschheit ist, bestimmt der einzelne Mensch mit seinen ausgeprägten persönlichen Intellekt, aktiv die Nutzung dieses Wissen. Erst damit kann sich neues Wissen zu den Naturgesetzen ergeben, die ERFINDUNG, FORMEL, DEFINITION. Menschen mit hohem Intellekt sind ERFINDER, FORSCHER,  KÜNSTLER. Menschen mit sehr hohem Intellekt sind Persönlichkeiten, PIONIERE, GENIE. Diese Menschen können mit ihrem Intellekt das bekannte Wissen in anderen Kombinationen betrachten was neue Erkenntnisse und Darstellungsformen ermöglicht. Große, epochale Erkenntnisse und Darstellungsformen „Haben“ unmittelbar Auswirkungen auf die Menschheit und auch auf die Evolution. Das aktive Zusammenspiel von Intelligenz und Intellekt ist AGIEREN, das Gegenteil REAGIEREN, passives nutzen von Wissen. Das anwenden nur von Intelligenz ermöglicht grundsätzlich nur reagieren.

Daraus kann abgeleitet werden: Agieren kann eine aktive Veränderung des Zeitrahmens der Existenz der Menschheit, seines Halbzeitwertes, im Leben und deren Evolution ermöglichen! Auch die Lebenserwartung des einzelnen Menschen ermöglicht mit einem hohen Wissen der Gemeinschaft eine Veränderung. Dargestellt wird das mit der LEBENSPYRAMIDE.

Der Mensch mit seinen physischen und psychischen Eigenschaften hat im Komplex des Lebens, im Gegensatz zum Leben selbst, Barrieren: Natürliche und Künstliche. Die natürlichen Barrieren sind bzw. werden im Wirken der Naturgesetze vom Leben selbst definiert bzw. geschaffen. Künstliche Barrieren dagegen sind Zustände durch ideelle und materielle Gesetze verursacht. Ursachen sind nichtverstandene bzw. fehlbewertete Erkenntnisse und Wissen der Naturgesetze durch den Menschen, die Menschheit. Daher auch immer Kompromisse, deren Halbzeitwert dieser Gesetze wird definiert durch die Menschheit selbst. Ideelle und materielle Gesetze sind geprägt, vom Zeitpunkt ihrer Formulierung, vom Stand des Wissens der Person oder des Gesetzgebers! Ideelle Gesetze können von einzelnen Personen, Gemeinschaften oder Gesetzgeber formuliert, bestimmt und geändert werden. Materielle Gesetze zu formulieren, zu bestimmen oder zu ändern wird gegenwärtig realisiert vom Gesetzgeber in dessen hoheitlicher Verantwortung, der LEGISLATIVE.

Familie und Lebensbund

Der Mensch benötigt die Gemeinschaft um im Leben zu bestehen. Mit dem weiblichen und männlichen Wesen wird die Reinkarnation, dir Fortpflanzung, die Evolution möglich. Es ergeben sich damit Generationen. In der modernen Welt sprechen wir von Verwandten I. und II. Grades. Das weibliche Wesen, die Frau und Mutter benötigt für den Fötus, das Kleinkind bestimmte geordnete Umfeldbedingungen für, vor der Geburt, mit der Geburt und nach der Geburt des Kindes. Diese Umfeldbedingungen haben sich in der Evolution des Menschen herausgebildet, besonders geprägt von geographischen und klimatischen Voraussetzungen. Die Entwicklung eines Kindes erfordert zudem für Mutter und Kind Erfordernisse der Geborgenheit. Dazu entwickelte sich ein Verbund von Mutter, Kind und Vater. Mutter und Vater ebenfalls einmal Kind, kommen Großmutter und Großvater hinzu. Daraus entwickelte sich die Sippe. Diese ist erweitert um Tante und Onkel u.v.a., heute Verwandte I. und II. Grades. Mit der christlichen Weltanschauung wurde die Sippe zur Familie, das Wort „Sippe“ zerfiel zu einem "Schimpfwort". Der Begriff "Familie" bezieht sich zum einen auf Mutter, Kind und Vater, Verwandte I. Grades., aber auch im erweiterten Sinn auf Großmutter, Großvater, Tante, Onkel usw., Verwandte II. Grades. In vielen Gesellschaften sind Strukturen der Sippe erhalten und haben heute noch bestand. Mit der entwickelten Gesellschaft des "Haben" wurde das gesellschaftliche Sozialgefüge "bereichert" zwischen den Geschlechtern aber auch zur Familie. Das Spektrum von sozialen Strukturen ist sehr breit geworden. Alleinerziehende von heranwachsenden Kindern sind Alltag wie Stieffamilie, sogenannte Patchwork-Familie. Gesellschaftliche Strukturen weltweit betrachtet haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Im "Sein" steht die Natur mit Mensch im Mittelpunkt. Die Evolution  des Menschen wird dabei eindeutig durch die Natur bestimmt. Ergibt die Frage: Warum nicht auch eine Begriffsformulierung finden in der die unterschiedlichsten Formen des Zusammenleben von Menschen, welche für sich Zuneigung und gegenseitige Verantwortung empfinden, der "Lebensbund".

Lebensbund ist mindestens ein weibliches und ein männliches Wesen und mindestens ein leibliches Kind. Diese Form von Lebensbund kann nichtleibliche Kinder adoptieren.
Lebensbund ist mindestens ein weibliches und/oder männliches Wesen und mindestens ein leibliches Kind. Diesem Lebensbund ist die Adoption eines nichtleiblichen Kindes nicht möglich.
Lebensbund sind mindestens zwei weibliche oder männliche Wesen. Diese Form von Lebensbund kann keine nichtleiblichen Kinder adoptieren. Ein zweigeschlechtlicher  Lebensbund indem eine unterschiedliche Anzahl von weiblichen und männlichen Wesen gegeben ist, ist eine Adoption eines nichtleiblichen Kindes möglich.
Zu einem Lebensbund können sich weitere weibliche oder männliche Wesen anschließen. Besonders Großmutter, Großvater, Tante. Onkel usw. Dann entspricht der Lebensbund der "Sippe". Das Leben von Menschen die Zueinander fühlen und verantwortlich sind, im "Sein".

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2.7. Gemeinschaft: Familie - Lebensbund - Volk - Nation

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2.7.1. Familie

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2.7.2. Lebensbund (LB)

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2.7.3. Volk

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2.7.4. Nation

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2.8. Kompaqnum der Gemeinschaft einer Nation

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2.8.1. Verfassung – Handlungsrahmen der nationaler Gemeinschaft

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2.8.2. Kompage – Handlungsrahmen der Menschen in nationaler Gemeinschaft

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2.9. Strukturen des Gemeinwesen

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2.9.1. Staatum

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2.9.2. Regionum

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2.9.3. Kommunum

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2.10. Aktivsein - Tätigsein - Interesssein

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2.10.1. Aktivsein - Aktivbund (AB)

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2.10.2. Tätigsein

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2.10.3. Interessesein - Interessebund (IB)

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- Autor: Michael Oefler - Letzte Änderung: 24.10.2016